Hubert Beckers: Das Gedächtnis Eilendorfs

Von: Günther Sander
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Zwei Eilendorfer im Schulterschluss: Hubert Beckers (rechts) und Helmut Kind. Foto: Andreas Schmitter

Eilendorf. Hubert Beckers, das „lebende Archiv Eilendorfs“ ist jüngst 85 Jahre alt geworden. Viele Jahre hat er in Archiven verbracht, gründete 1983 den Heimatverein Eilendorf, war acht Jahre lang Vorsitzender und wurde schließlich dessen Ehrenvorsitzender.

1979 erschien sein erstes Buch: „Eilendorfer Kriegstagebuch – Eilendorf im Herbst 1944.“ Von da an schrieb Hubert Beckers ungezählte Artikel für Zeitschriften, Jahrbücher und natürlich für den Eilendorfer Heimatverein, dessen Geschäftsführer er 1983 wurde. Von Beginn an übernahm er die redaktionelle Verantwortung für die jährlich erscheinende Jahresschrift.

Mit 54 Seiten Umfang begann er, rasch waren es dann 214 Seiten. Hubert Beckers wurde 1989 mit dem Rheinlandtaler und 1997 mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Sein Lebenswerk sei zweigeteilt, erzählt Beckers Nachfolger Helmut Kind: Archiv und Heimatverein. Etwa 10000 Fotos habe Beckers dem Heimatverein zur Digitalisierung zur Verfügung gestellt. Das Archiv soll ein „Erlebnisort der Geschichte“ werden, wünscht Kind sich.

Aber es bedürfe neuer Mitglieder. Kind lädt zum Schnuppern jeden Mittwoch von 10 bis 13 Uhr in die „Weiße Schule“ ein, wo sich eine Arbeitsgruppe trifft und mit der Geschichte befasst.

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