Hotels: IHK spricht sich gegen Bettensteuer aus

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Bettensteuer
Ein Zimmermädchen macht in einem Hotel das Bett. Foto: dpa

Aachen. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen hat sich am Dienstag deutlich gegen eine Bettensteuer für private Übernachtungen ausgesprochen. Das Thema steht am Mittwoch im Rat zur Beschlussfassung an. Diese Steuer soll die sogenannte Bettensteuer ablösen, die der Rat wieder zurücknehmen musste, nachdem das Bundesverwaltungsgericht eine solche Steuer für ungültig erklärt hatte.

 Der Grund: Sie unterschied nicht zwischen privaten und beruflichen Übernachtungen. „Jetzt die Privatgäste zur Kasse zu bitten, kann dazu führen, dass die Besucher einen Bogen um Aachen machen“, sagte IHK-Geschäftsführer Fritz Rötting: „Gäste, die sich ärgern, sind die schlechtesten Werbebotschafter, die man sich wünschen kann.“

Die bürokratischen Regelungen der neuen Satzung würden zu hohen Kosten innerhalb der Verwaltung führen. Dass Gäste, die sich ungerecht veranlagt fühlen, einen Erstattungsantrag an die Stadt richten sollen, würde die Rückzahlung einer Bettensteuer von fünf bis acht Euro nach sich ziehen. Die Kosten für eine einzelne Erstattung dürften jedoch deutlich über diesem Betrag liegen. Bei einem angenommenen Anteil von 30 Prozent für private Übernachtungen rechnet die Stadt 2013 mit Steuereinnahmen von 700.000 Euro.

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