Hohe Bedeutung des nullten Semesters

Von: Angelina Boerger
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„Guter Studienstart im Ingenieurbereich 2016“: Nach dem gemeinsamen Projekt fanden sich alle im SuperC zum Gruppenfoto zusammen. Foto: Andreas Schmitter
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Kennenlernen beim „nullten Semester“: ein „Selfie“ zur Erinnerung oder fürs Wiedersehen. Foto: Andreas Schmitter
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Semester-Abschlussveranstaltung „Guter Studienstart im Ingenieurbereich 2016“, zum gemeinsamen Projekt „nulltes Semester“ von RWTH und FH Aachen, im SuperC, Generali-Saal, Templergraben 57, für AZ-A1 Foto 1: Carolin Braun 18 und Laura Tempel 17 Foto: Carolin Braun 18 und Laura Tempel 17

Aachen. 124 Teilnehmer des Orientierungssemesters konnten dank der tatkräftigen Unterstützung von Mentorinnen und Mentoren, Tutorinnen und Tutoren sowie die Coaches eine Teilnahmebescheinigung entgegennehmen.

Josef Rosenkranz, Prorektor der FH Aachen, ist sehr dankbar für die rege Teilnahme an dem Studienvorbereitungsprogramm, das er persönlich zu seinen „Wohlfühlprojekten“ zählt: „Das 0. Semester ist enorm wichtig für die angehenden Studenten des Ingenieurbereichs, aber auch für uns. Hier lassen sich Lücken schließen, die die Hochschule im Studium nicht tragen könnte.“

Im Anschluss an eine Feedback-Runde und einen Rückblick in Bildern fand vor der Ausgabe der Bescheinigungen noch ein Quiz à la „Jeopardy“ statt. Hier traten zwei Gruppen von Projektteilnehmenden gegeneinander an die nun beweisen konnten, was sie nach dem Orientierungssemester in den Kategorien: „Aachen“, „RWTH“, „FH“, „Guter Studienstart“, „Lifestyle/Kneipen“ und „Studium allgemein“ wussten. Innerhalb von wenigen Sekunden mussten Fragen wie: „Was bedeutet die Abkürzung c.t.?“, „Wieviele Fachbereiche gibt es an der FH?“, „Wie heißt der Platz zwischen Rathaus und Dom?“, „Oder wie werden die beiden Ringlinien 13 und 3 noch genannt?“ beantwortet werden. Am Ende siegte Gruppe 2 ganz knapp mit 3000 zu 2600 Punkten.

Auch auf Seiten der Studenten gab es durchweg positive Resümees: „Wir haben uns hier kennengelernt, da wir beide mit der Bahn aus Kerpen, beziehungsweise Bergheim anreisen müssen,“ erzählt Carolin Braun. Die 18-jährige möchte ab dem Wintersemester Wirtschaftsingenieurwesen studieren. Ihre neue Freundin, Laura Tempel interessiert sich mehr für Maschinenbau: „Auch wenn das Pendeln sehr anstrengend war, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir wissen jetzt dank des Projekts ganz genau was wir machen möchten und haben zusätzlich neue Freunde gefunden.“

Auch Moritz Radermacher, war sich am Anfang nicht sicher, ob der Ingenieurberuf etwas für ihn ist, doch durch das Angebot der RWTH und FH konnte er einen Entschluss fassen: „Das Projekt hat mir sehr geholfen, vor allem die Role-Model-Runde, bei der Absolventinnen und Absolventen von RWTH und FH uns allerlei Fragen bezüglich des Ingenieurberufs beantwortet haben. Dank des Orientierungssemesters weiß ich jetzt, dass ich Elektrotechnik studieren möchte.“

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