„Hofkonzert für Families and Friends“: Die Party startet am Nachmittag

Von: Svenja Pesch
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Zum krönenden Abschluss ein tolles Programm für die jungen Zuschauer: Mike Freialdenhoven als „Der lange Meikel“ begeisterte die Kids ganz offensichtlich. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Was kann es besseres geben, als im Schatten des Doms, oder wie es der größte Comedian der Kaiserstadt, der lange Meikel, formuliert „noch im Schatten der Wolken richtig gute Mucke zu hören?“ Von richtig guter Mucke bekommen die vielen kleinen Hofbesucher mitsamt ihren Eltern im Rahmen der zum dritten Mal stattfindenden „Hofkonzerte für Families and Friends“ jede Menge auf die Ohren.

Nur das Wetter spielt nicht mit. Immer mal wieder nieselt es, weshalb einige Eltern ihre Kinder mit Gummistiefeln und Regenjacke ausgestattet haben. So können sie trotzdem zu den Texten der Band „Puddinghaut Sündikat“ tanzen.

Das Kinderprogramm, das in Kooperation der Barockfabrik und der Hofgemeinschaft organisiert wird, richtet sich an die gesamte Familie, wie Susanne Müller von der Barockfabrik erzählt: „Wir haben extra Bands ausgesucht, zu deren Musik sich die Kinder bewegen können. Die klassischen Hofkonzerte starten immer abends, was für die kleinen Besucher zu spät ist. Dadurch, dass wir seit drei Jahren bei den Konzerten für die Familien schon nachmittags beginnen und dann den fließenden Übergang in die Abendkonzerte haben, ist der Hof schon früh gut besucht und es herrscht eine familiäre und schöne Atmosphäre.“

Mia-Sophie ist mit ihrer Mama Carla Schmeltzer Fan der ersten Stunde. Seitdem es das Programm gibt, sind sie hier. An die tollen Musiker und Bands können sich Mutter und Tochter noch gut erinnern, nur dass es bisher schon einmal so schlechtes Wetter gegeben hat, daran können sie sich nicht erinnern. „Natürlich wäre es jetzt schöner, wenn sich die Sonne blicken lassen würde, aber die Stimmung ist auch so gut“, erzählt Carla Schmeltzer, während ihre Tochter zu den Reggae-Klängen von „Puddinghaut Sündikat“ in Richtung Bühne läuft und mit den andern Kindern zaghaft erste Tanzschritte wagt.

Der Songwriter Michel Witte überzeugt das Publikum mit seiner ausdrucksstarken Stimme, während der Künstler Moses es schafft, seine wunderbar poetischen und deutschsprachigen Texte sowohl gefühlvoll als auch beatbetont mit HipHop, Soul und Reggae zu verbinden.

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