Hoffen auf einen eigenen Bahnhaltepunkt

Von: Jan Weck
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Richterich. In festlichem Rahmen auf Schloss Schönau richtete Bezirksbürgermeisterin Marlis Köhne mit ihren Kollegen den Blick auf das vergangene und das gerade begonnene Jahr. Großen Dank sprach Köhne bei dem Neujahrsempfang ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus dem Bezirksamt aus.

Die Zusammenarbeit habe immer gut funktioniert, auch oder gerade, weil man sich bei mancher Gelegenheit habe zusammenraufen müssen, um einen Kompromiss zu finden. Auch die freundschaftliche Kooperation mit den Nachbarbezirken Laurensberg und Horbach habe sich dauerhaft bewährt.

Dementsprechend optimistische Worte fand Köhne, als sie über Herausforderungen in der nahen und etwas ferneren Zukunft sprach. Die Entstehung des großen Neubaugebiets im Richtericher Dell etwa sei ein Thema, das die Bürger beschäftige und zu dem es noch einige offene Fragen zu beantworten gebe. Die Bebauungspläne der Stadt sowie einige Modelle wird es ab dem 14. Januar im Schloss Schönau zu sehen geben.

Bereits fest geplant sind auch Informationsveranstaltungen, auf denen auch eventuelle Bedenken der Bürger angehört werden sollen. Ebenfalls wichtig für die Entwicklung von Richterich sei, dass der Ort eine eigene Bahnhaltestelle bekommt, wie es sie früher einmal gab, so Köhne. Vielen Berufspendlern würde das den Alltag sehr erleichtern. Deshalb sei man weiter darum bemüht, dieses Projekt zu realisieren, und zwar unabhängig von der langfristigen Entwicklung der Campusbahn.

Für ein gelungenes musikalisches Rahmenprogramm sorgten am Klavier Peter Grauer und Rudolf Schmitz vom Kulturkreis Richterich. Gemeinsam spielten sie für die Besucher schwungvolle Ungarische Tänze von Brahms. Ebenfalls dem Kulturkreis zu verdanken waren die zahlreichen Aquarelle mit verschiedensten Motiven, die während des Neujahrsempfangs noch die Wände des Schlosses schmückten.

Werbung für Kultur- und Vereinsleben machte außerdem Heinz Pontzen, der Vorsitzende des überregional bekannten und in vielfacher Hinsicht ausgezeichneten St. Marien-Gesangvereins Aachen-Horbach, der im kommenden Jahr sein 150-jähriges Bestehen feiern wird. Zwar gab es keine Darbietung des Männerchors mit mittlerweile 70 Sängern, wohl aber Hinweise auf bald anstehende Konzerte. Außerdem informierte Pontzen kurz über die Nachwuchsarbeit bzw. Kinder- und Jugendförderung seines Vereins.

Besuche von Kindertagesstätten und Grundschulen sind für das neue Jahr wieder geplant, um schließlich ein Kindermusical auf die Beine zu stellen und vielleicht den ein oder anderen Vater für das Singen im Chor zu begeistern.

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