Aachen - Hölzerne Fußballer vermitteln den Kick von der Stange

Hölzerne Fußballer vermitteln den Kick von der Stange

Von: hpl
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Laden zum Tischfußballspaß ins AOK-Haus: Regionaldirektor Waldemar Radtke und sein Vertreter Bernd Claßen spielen sich schon mal am Kicker war. Foto: Andreas Steindl
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Turnierpremiere 2016: Mindestens so viel Spaß wie im vergangenen Jahr wollen auch die Teilnehmer am Promi-XXL-Tisch am 4. März haben. Foto: AOK

Aachen. Krökeln, Wuzzeln, Toggelä, Hackersche, Kickern – alle diese Begriffe stehen für Tischfußball. Eine Mischung aus Sport und Spiel, die generationsübergreifend Spaß macht und vor allem eine ideale Gelegenheit bietet, spielend zu helfen.

Das ist die Intention der Organisatoren des 2. Aachener Benefiz-Kickerturniers zugunsten des Hospizes am Iterbach. Am Samstag, 4. März, geht es ab 12 Uhr im AOK-Haus am Markt um Tore und Siege. Noch viel mehr geht es aber darum, das neue Hospiz am Iterbach finanziell zu unterstützen.

Die AOK hat sich als Organisatorin und Gastgeberin zum Ziel gesetzt, eine fünfstellige Summe zu erspielen, die komplett dem Haus nahe Walheim zukommt. Denn der finanzielle Bedarf der Einrichtung ist noch immer groß. „Nicht zuletzt, da das Hospiz kurz vor seiner Fertigstellung Opfer von Brandstiftung wurde“, nennt Regionaldirektor Waldemar Radtke einen ersten Grund für das Engagement.

Bei seinem zweiten schwingt unüberhörbar Bewunderung für die Idee, die Einrichtung und deren Personal mit: „Bei einem Besuch haben mich die Offenheit und Helligkeit des Hauses und die Freundlichkeit und Menschlichkeit der Beschäftigten dort sehr beeindruckt.“ Und das trotz oder gerade wegen der Schwere ihrer Aufgaben.

Radtke und sein Stellvertreter Bernd Claßen sind sich der Bedeutung der Hospizarbeit bewusst, sehen aber daher umso mehr in dem Kickerturnier eine ideale Möglichkeit, das Thema in den Kontext von Spaß und Freude zu stellen. Denn auch darum geht es an den acht normalen und dem einen XXL-Kickertisch. Man kann, muss sich aber nicht mit dem Thema Hospiz auseinandersetzen. Helfen tut jeder Teilnehmer mit seiner Meldegebühr sowieso.

Und Spaß ist garantiert, denn im Vergleich zum ersten Turnier im vergangenen Jahr werden zwei Gruppen gebildet. In der einen spielen Freunde und Förderer des Hospizes, die statt eines Startgeldes eher zu Spenden aufgerufen werden. In der anderen diejenigen, die auch noch richtig gut kickern können und ein Startgeld zahlen. „So vermeiden wir Frust und halten die Teilnehmer insgesamt länger beim Turnier“, erklärt Bernd Claßen, der die Idee auch im Kuratorium der Hospizstiftung unterstützt.

Jede Gruppe ermittelt ihr Siegerteam, eher aus Showgründen spielen diese dann zum Schluss noch gegeneinander. In der Halbzeit des Turniers treten dann zwei Promi-Teams gegeneinander am XXL-Kicker an. Bundestags-Vizepräsidentin Ulla Schmidt kann in jedem Fall schon mal die Handgelenke lockern, denn als Schirmherrin und Vorsitzende des Kuratoriums der Hospizstiftung wird sie Offensiv- und Defensivqualitäten beweisen müssen. Und auch der Kabarettist Hubert vom Venn hat seine Zusage gegeben, eine kurze komödiantische Einlage zu liefern. Zudem wird er am XXL-Tisch mitspielen.

Im Übrigen war Waldemar Radtke bei seiner PR-Tour in Sachen Turnier durch Krankenhäuser und andere Einrichtungen des Gesundheitswesens sehr erfolgreich: „Zahlreiche Teams haben bereits ihre Teilnahme versprochen. Das zeigt mir, dass das Thema Hospiz viel von seinem einstigen Tabu-Charakter verloren hat.“ Entsprechend hofft er jetzt auf viele Freizeitspieler.

Eine Eventagentur sorgt für die reibungslose Organisation. Die AOK übernimmt die Kosten des Turniers, so dass jeder Cent der eingehenden Spenden auch dem Hospiz zugute kommt. Denn auch die Startgelder für die aus zwei bis vier Spielern bestehenden Teams in Höhe von jeweils 50 Euro gehen komplett auf das Spendenkonto der Hospizstiftung. Die wird mit einem Info-Stand vertreten sein – für alle, die vielleicht nicht nur spielend helfen wollen, sondern auch spielerisch einen ersten Kontakt zum Thema Hospiz aufnehmen wollen.

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