Hochschulsportshow: Die andere Seite einer glänzenden Medaille

Von: Eileen Wegner
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Es geht richtig rund bei der Hochschulsportshow: Nicht nur die Rhönrad-Gruppe „Rollaix“ und die Einradfahrer gefallen. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Medizinerinnen in knappen Polizeikostümen, Jonglierkünste zu Hardrock-Klängen und Bauchtanz wie aus 1000 und einer Nacht: Das ist die gemeinsame Hochschulsportshow der RWTH Aachen und der Fachhochschule Aachen. Ein bunter Abend zwischen Ehrungen, Sponsoring, Musik und natürlich Sport.

Nach einer einjährigen Abstinenz wegen der Studierenden-Weltmeisterschaft im Reiten im letzten Jahr, fand die Veranstaltung wieder in der Sporthalle am Königshügel statt. Ein Event, das so großen Anklang in diesem Jahr fand, dass zum ersten Mal einen Tag vor der Veranstaltung der Vorverkauf gestoppt werden musste.

Starker Achter

Begonnen wurde die Veranstaltung mit den Sportlerehrungen für die Studierenden, die im Jahr 2012 besondere Leistungen in ihren Sportarten hervorbrachten. Besonders hervorgehoben wurde dabei das Ruder-Achter-Team, das bei einem internationalen Wettkampf sogar die Kollegen der Cambridge University abschüttelte. Folge: Nun soll ein eigenes Boot für das Team über Crowdfunding finanziert werden. Denn das auserwählte Modell wird es auf 45 000 Euro bringen.

Nach und nach wurden die Sportler nach Vorne gerufen, während die Big Band jazzige Töne von sich gab. Dabei betonte immer wieder FH-Rektor Prof. Dr. Marcus Baumann, „zu welchen Höchstleistungen die Studierenden neben ihrem Studium fähig sind“.

Nach den Sportlerehrungen begann die eigentliche Show, durch die die beiden Moderatoren des Hochschulradios Sophia Schmitz und Sebastian Sonntag führten. Begleitet wurde der gesamte Abend von der FH-eigenen Big Band „Full House“. Hier gab sich Rektor Baumann die Ehre und begleitete einen Song am Piano.

Das Hochschulsportzentrum zeigte sich an diesem Abend in vielen Facetten und in jeder Art einzigartig. Denn es wurden nicht einfach die Sportarten vorgestellt, sondern eine ganze Performance erarbeitet. Rhönrad im wilden Westen, Ju-Jutsu in Bud-Spencer-Manier. Und die Turner erzählten die Geschichte von Schneewittchen nach. Beschlossen wurde der Abend von der Campus Dance Crew mit einer Hip Hop-Performance aus Licht und Schatten.

200 Sportler

An dem Event waren rund 150 bis 200 größtenteils ehrenamtliche Helfer beteiligt, um das ganze Event um die 200 Sportler und Sportlerinnen zu organisieren und durchzuführen. Grundsätzlich bietet das Hochschulsportzentrum neben den 17 gezeigten Sportarten insgesamt rund 70 Sportarten an. Insbesondere werden diejenigen motiviert, die etwas Neues ausprobieren möchten. „Jeder kann ohne Vorerfahrung das alles hier lernen“, betonte Leiter der Hochschulsportzentrums Nico Sperle.

Dabei siedelt RWTH-Rektor Prof. Dr. Ernst Schmachtenberg die Leistung der Top-Athleten und der Aufführenden gleichermaßen hoch an: „Was für eine Lebensfreude darin steckt. Die Studienzeit ist so ein toller Lebensabschnitt und im Sport entfaltet sich das.“

Nach der Veranstaltung zogen sich Organisatoren gleichermaßen wie Sportler zurück in das Partyzelt zur After-Show-Party, um gemeinsam auf den erfolgreichen Abschluss der Hochschulsportshow anzustoßen.

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