Aachen - Hochkarätige Kunst unter dem Hammer

Hochkarätige Kunst unter dem Hammer

Von: Silke Peters
Letzte Aktualisierung:
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Wer bietet mehr? Der Neue Aachener Kunstverein (NAK) bot bei seiner Auktion auch viele Werke junger und lokaler Künstler zur Versteigerung an.

Aachen. Dorothea Jendricke ist ein bisschen aufgeregt. In wenigen Minuten beginnt die erste Benefiz-Auktion, die die neue Direktorin des Neuen Aachener Kunstvereins für den Verein organisiert hat. Knapp 100 hochkarätige Kunstwerke stehen am heutigen Abend direkt zur Versteigerung.

Weitere 33 werden per stiller Aktion verkauft: Dabei werden die Gebote nicht ausgerufen, sondern man kann sich mit seinem Gebot bis zu einem bestimmten Termin in eine Liste eintragen.

Schon seit vielen Jahren bietet der Verein Sammlern und Kunstliebhabern die Möglichkeit, Werke zum günstigen Preis zu erstehen. Die Einnahmen aus der Auktion kommen größtenteils dem Verein selbst zu Gute. „Das ist ganz elementar für unseren Verein”, so Jendricke.

Der Neue Aachener Kunstverein veranstaltet pro Jahr etwa fünf Ausstellungen und richtet sich darüber hinaus mit zahlreichen Veranstaltungen an ein breites kunstinteressiertes Publikum. Alle Werke, die bei der Auktion zum Verkauf stehen, wurden von den Künstlern zur Verfügung gestellt. Darunter sind viele lokale und junge Künstler, „denen wir uns nahe fühlen”, erklärt Jendricke.

Die Breite der angebotenen Werke ist groß: Zur Versteigerung stehen unter anderem Gemälde, Drucke, Objekte und Fotografien, für die jeweils ein Schätzpreis als auch ein Mindestgebot angegeben ist. Geleitet wird die Auktion von Professor Henrik Hanstein vom Kölner Kunsthaus Lempertz.

Der gebürtige Aachener führt die Kunstliebhaber mit viel Esprit durch den Abend und animiert die Bieter launig zu höheren Geboten: „Ich finde, es ist besser, Sie geben Ihr Geld hier aus als an der Börse.” Interessierte können noch bis zum 15. Dezember bei der stillen Auktion mitbieten.
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