Aachen - Hochbegabte genießen Physik an der RWTH

Hochbegabte genießen Physik an der RWTH

Von: Tim Habicht
Letzte Aktualisierung:
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Intensive Laborarbeit: (v.l.) Jendrik Frings und Laura Zinken (Gesamtschule Brand) sowie Martin Rütten (RWTH). Foto: Andreas Steindl

Aachen. „Wir haben richtig viele Informationen und tolle neue Eindrücke bekommen. Das war definitiv etwas anderes als in der Schule. Und jetzt können wir ja experimentieren“, sagt Jendrik Frings, 18 Jahre, der mit Laura Zinken (17) an der vierten Physikwoche der RWTH Aachen teilnimmt und dort nun mit einem Laser experimentieren darf.

Beide sind von der Gesamtschule Aachen-Brand und nehmen mit großem Interesse an der spannende Woche teil. Von der Bürgerstiftung der Sparkasse Aachen finanziell unterstützt, lebt die Physikwoche vor allem vom Engagement der Wissenschaftler, die ehrenamtlich und in ihrer freien Zeit die interessierten Schüler informieren und für Physik begeistern. „Innerhalb der Physikwoche hören die 16- bis 18-Jährigen verschiedene Vorträge, besuchen Institute und dürfen natürlich auch selber experimentieren. Außerdem ist der Austausch mit den Professoren und vor allem auch mit den Studierenden sehr wichtig“, erklärt Professor Heidrun Heinke (Experimentalphysik) .

Ausgesucht wurden insgesamt 31 Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrern. Dabei lebt das Projekt von der großer Eigeninitiative aller Beteiligten. „Wir verschicken nur die Einladungen. Danach kümmern sich die Schulen in Eigenverantwortung um die Anmeldung“, sagt Dr. Christian Burmester, Vorstandsmitglied der Sparkasse. 19 Gymnasien und Gesamtschulen aus Aachen und der Städteregion wurden angeschrieben. Dabei ist besonders erfreulich, das immer mehr Mädchen Interesse zeigen. Beinahe 50 Prozent aller Teilnehmer der Physikwoche sind weiblich.

Wie viele von ihnen am Ende auch Physik studieren, steht in den Sternen. „Viele jetzige Professoren haben aber selber mal ein ähnliches Erlebnis gehabt und sich dadurch entschlossen, Physik zu studieren. Man merkt einfach bei allen eine große Begeisterung“, resümiert Heinke. Ein Fazit, dem auch Laura Zinken und Jendrik Frings zustimmen.

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