Kornelimünster - Historischer Jahrmarkt: Elefant Jochen lädt in vergangene Zeiten ein

Historischer Jahrmarkt: Elefant Jochen lädt in vergangene Zeiten ein

Von: Birgit Broecheler
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Heiße Sache: Feuerspucker Gilbert gab den Verantwortlichen eine Kostprobe des Programms. Foto: Andreas Schmitter

Kornelimünster. Zu einer Reise in längst vergangene Zeiten lädt der Historische Jahrmarkt in Kornelimünster von Mittwoch an ein. Fünf Tage lang steht der malerische Ort ganz im Zeichen von Gauklern, Handwerkern und Karussells aus der Kaiserzeit.

Bei der nun schon 40. Ausgabe sind 140 Marktbeschicker aus ganz Deutschland sowie Belgien und Holland mit dabei. Kunsthandwerker demonstrieren vor Ort ihre Fingerfertigkeit. Glaskünstlern, Bildhauern, Malern, Korbmachern und Sattlern kann man bei der Arbeit zusehen. Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt, etwa im neuen „Café des Artistes“. Die Vereine von Kornelimünster werden im Innenhof des Abteitores ihre Gäste bewirten, dort präsentiert sich auch das Städtepartnerschaftskomitee Walheim/Montebourg mit Spezialitäten aus der Normandie.

Dazu dass der Jahrmarkt den Ort in ein riesiges Freilichtmuseum verwandelt, tragen insbesondere die historischen Schätze aus dem Fundus von Zirkus Roncalli bei, die Markt- und Spielewagen, das mehr als 100 Jahre alte Pferdekarussell, die Kirmesorgel, der nostalgische Kettenflieger oder das Riesenrad der Jahrhundertwende. Nach Angaben von Marktchef Olaf Kossakowski sind die Preise für eine Runde auf den Fahrgeschäften familienfreundlich und liegen zwischen 1,50 und 2 Euro.

Ein lebender Jackpot, der Elefant Jochen und natürlich Straßenkünstler Gilbert mit seinem Flohzirkus werden rund um die Propsteikirche St. Kornelius das Publikum unterhalten. Für musikalische Stimmung sorgen am Samstag ab 19 Uhr das Duo Léger und am Sonntagnachmittag eine holländische Damenkapelle.

„Kornelimünster ist ein ausgesprochen guter Gastgeber“, sagt Bezirksamtsleiterin Rita Claßen. „Die ortsansässigen Gastronomen freuen sich über den regen Zulauf zu diesem einzigartigen Markt.“ Zudem seien die Verbindungen zwischen Händlern und Anwohnern mittlerweile fast schon familiär. „Zur Akzeptanz des Marktes tragen auch die anwohnerfreundlichen Öffnungszeiten bei“, meint Ladislaus Hoffner, stellvertretender Bezirksbürgermeister.

Veranstalter und Händler hoffen nun auf schönes Wetter. Bei der offiziellen Eröffnung Mittwochabend will man noch einmal ein Wörtchen mit dem Wettergott reden.

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