Himmlische Aussichten zum Start der Kurpark Classix

Von: Robert Esser
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Auf höchstem Niveau: Kurpark-Classix-Veranstalter Christian Mourad warf am Dienstag aus 20 Metern Höhe von einer Hubbühne einen Blick auf die Bühne neben dem ehemaligen Spielcasino. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Himmlisch – so dürfte sich Kurpark-Classix-Veranstalter Christian Mourad am Dienstag beim Blick auf die imposante Rundbogenbühne an der Monheimsallee gefühlt haben. Zumal auch aus 20 Metern Höhe im wackeligen Hubbühnenkorb eines felsenfest steht: die Wetterprognose.

Sie war in der zehnjährigen Geschichte der einzigartigen Klassik-Konzert-Serie noch nie so günstig. „Es gilt quasi: Sonnencreme statt Heizdecke. Ich freue mich, dass wir dieses Jahr beste Vorzeichen für die optimale Picknickatmosphäre bei fantastischen Konzerten haben“, strahlt Mourad.

Für alle Konzerte von „A Night At The Opera – Evviva Verdi!“ (Freitag, 26. August, 20 Uhr) über „Classix & Friends“ mit der zauberhaften Sängerin Annett Louisan (Samstag, 27. August, 20 Uhr), „Classix For Kids – eine medizinisch-musikalische Sprechstunde“ für die ganze Familie (Sonntag, 28. August, 11 Uhr) mit TV-Moderator Malte Arkona und Professor Dietrich Grönemeyer, der „Last Night“ (Sonntag, 28. August, 19.30 Uhr) mit großem Abschlussfeuerwerk bis zum „Da Capo – Niedeckens BAP“ (Montag, 29. August, 20 Uhr) gibt es noch Tickets. Erhältlich in allen bekannten Vorverkaufsstellen – zum Beispiel beim Kundenservice im Medienhaus, Friedrich-Wilhelm-Platz (Elisenbrunnen) und Dresdener Straße 3.

Schon am Freitag gibt es für das 70-köpfige Aachener Sinfonieorchester ein besonderes Wiedersehen. Dann dirigiert Aachens ehemaliger Generalmusikdirektor Marcus Bosch – übrigens auf Einladung seines scheidenden Nachfolgers Kazem Abdullah. „Wir freuen uns sehr auf ihn, er war vor Jahren der Ideengeber der Classix. Für Aachen unterbricht Marcus eigens seinen Sommerurlaub auf Mallorca“, verrät Detlev Beaujean, technischer Ausstattungsleiter des Theaters.

Die Zusammenarbeit des Musentempels mit Classix-Veranstalter Mourad läuft reibungslos. Die über 250 Quadratmeter große und 14 Meter hohe Rundbogenbühne steht. Davor verschrauben Techniker gerade die Tribünen für 1300 Sitzplätze. Insgesamt rollen zwölf Sattelschlepper mit 36 Tonnen Ausrüstung an. Sechs Kilometer Kabel verlegen die Ton- und Lichttechniker. Niemals würde Mourad die einzigartige Picknick-Atmosphäre riskieren. „Deswegen schöpfen wir beim BAP-Konzert auch nicht die zulässige Kapazität des Kurpark-Areals von 8000 Zuschauen aus, sondern machen bei 4500 Schluss“, betont er. Alle Besucher sind – wie immer – eingeladen, ihr eigenes Picknick inklusive Decke, Geschirr & Co mitzubringen. Wer‘s bequemer bevorzugt, wird beim Catering fündig. „Wir haben vieles optimiert. Wir möchten nicht, dass unsere Gäste verdursten“, spielt Mourad auf Engpässe an der Theke im vergangenen Jahr an. Das sei passé. Es gibt Fritten, Flammkuchen, Cocktails, Espresso, Wein, Sekt, Bier und vieles mehr. Bestenfalls können Mourad, Beaujean, Abdullah, die Crew, die Künstler und die Besucher dann zum Finale am Montagabend noch auf etwas ganz Spezielles anstoßen. „Das Wetter lädt dazu ein, dass wir die magische 12 000-Zuschauer-Marke durchstoßen“, sagt Beaujean. Das wäre – himmlisch.

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