Hilfe für Aachens „Frankenbuerger”

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Aachen. Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung stellt dem Verein „Frankenb(u)erger” e.V. bis zu 102.000 Euro für Sanierungsarbeiten am Dach der Burg Frankenberg zur Verfügung.

Dies beschloss jetzt der Stiftungsvorstand unter dem Vorsitz des früheren Bundeslandwirtschaftsministers Jochen Borchert in Düsseldorf. Mit dem Zuschuss trägt die NRW-Stiftung dazu bei, dass Burg Frankenberg zu einem Bürger- und Kulturzentrum ausgebaut werden kann.

Die Burg in dem nach ihr benannten Frankenberger Viertel in Aachen wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Sie war der Sitz der Vögte, die mit dem Schutz der benachbarten Abtei Burtscheid betraut waren. Während der Gründerzeit zwischen 1827 und 1910 entstand rund um die Burg das größte planmäßig angelegte Gründerzeitviertel in Aachen, über 300 dieser Häuser stehen dort heute noch unter Denkmalschutz. 1971 wurde Burg Frankenberg zuletzt von der Stadt Aachen instand gesetzt.

Die Burg soll nun umfassend restauriert, umgebaut und eingerichtet werden, damit sie für Veranstaltungen und Ausstellungen, Seminare und Tagungen genutzt werden kann. Auch eine Freiluft-Theaterbühne und Gastronomie sollen hier entstehen, wobei alle Arbeiten und Änderungen in enger Absprache mit den Denkmalpflegern ausgeführt werden. Diese Zusammenarbeit und die Pläne für die künftige Nutzung des Gebäudes überzeugten den Vorstand der NRW-Stiftung, heißt es in einer Presse-Information. Aber auch das tatkräftige ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder habe zu dem positiven Förderbescheid beigetragen.

Die Restaurierung der Burg Falkenberg in Aachen gehört zu den mehr als 2300 Projekten, die die NRW-Stiftung seit ihrer Gründung 1986 im Naturschutz und in der Heimat- und Kulturpflege gefördert hat. Sie finanziert ihre Förderungen nicht aus Steuern, sondern überwiegend aus Lotterieeinnahmen und zunehmend auch aus den Spenden und Mitgliedsbeiträgen ihres Fördervereins, der inzwischen über 7600 Mitglieder hat.
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