Hertha Walheim stürmt ins Halbfinale

Von: André Schaefer
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Gelb-schwarzer Höhenflug: Hertha Walheim ließ sich auf dem Sprung ins Halbfinale auch nicht von den Gastgebern auhalten und bezwang Vaalserquartier mit 3:0. Foto: Kurt Bauer
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Packendes Duell: Grün-Weiß Lichtenbusch überraschte gegen die favorisierten Haarener und entschied diese Partie mit 1:0 für sich.

Aachen. Beim FV Vaalserquartier ist pure Gelassenheit zu spüren. Zum einen hat der Verein bereits Erfahrung mit der Ausrichtung einer Fußballstadtmeisterschaft, zum anderen läuft seit Tagen bei Aachens größtem Fußballturnier alles nach Plan. Selbst die Tatsache, dass der Gastgeber am Dienstagabend in der zweiten Zwischenrunde auch sportlich an den Start ging, ließ die Nervosität bei den Organisatoren kaum steigen.

„Wir haben doch nichts zu verlieren“, sagte Alexander Götzenich, 1. Vorsitzender der Gastgeber, vor dem Anpfiff. „Und selbst wenn wir heute rausfliegen, wird die Stimmung sicher nicht schlechter sein. Außerdem hätten wir dann mehr Helfer“, lachte er.

Mehr Helfer hat der FV Vaalserquartier ab sofort tatsächlich, denn der Gastgeber ist raus aus dem Rennen um den Sparkassen-Cup. Die spielerische Klasse der Teams aus Haaren und Walheim war am Ende des Tages zu groß, um für eine dicke Sensation sorgen zu können – obwohl der Start in die Gruppe vielversprechend war.

Im ersten Spiel des Gastgebers gegen den FV Haaren war von einem Klassenunterschied zunächst keine Spur. Die Hausherren suchten den Weg nach vorne, Adrian Jansen traf für Vaalserquartier ins gegnerische Netz. Riesiger Jubel auf der Anlage an der Alten Vaalser Straße, doch der Schiedsrichter entschied auf Abseits. Neben langen Gesichtern gab es im Anschluss zwei Gegentreffer und am Ende eine 0:2-Niederlage gegen Haaren. Und weil direkt im Anschluss die Hertha aus Walheim zum Tanz bat und diesen Ausflug nach Vaalserquartier in diesem Jahr mehr als ernst nimmt, war den Jungs aus Vaalserquartier nach einer erneuten 0:3-Niederlage bereits der Stecker gezogen.

Apropos Hertha Walheim: Die hatten ihre Ankündigung, mit der besten Mannschaft anzureisen, wahr gemacht. Schon in der ersten Partie des Abends überrannte der Landesligist den Kreisligisten Grün-Weiß Lichtenbusch mit enorm viel Spielfreude und zog mit einem lockeren 3:0 als Sieger vom Platz. „Wir haben heute gut gespielt, da kann man nicht viel kritisieren“, fand auch Walheims Trainer Mirko Braun.

Da Haaren im zweiten Spiel über Lichtenbusch stolperte (0:1-Niederlage), kam es zwar am Ende des Abends zwischen der DJK und der Hertha zum Zweikampf um den Gruppensieg, den alle erwartet hatten, doch die große Spannung wurde den Zuschauern da nicht mehr geboten. Zu niedrig war die Wahrscheinlichkeit, Walheim könnte mit 0:3 unter die Räder kommen, zu groß die individuelle Klasse des Landesligisten. Heinz Putzier, der die halbe Hintermannschaft austanzte und zum 1:0 traf, Nicolas Collubry und Mark Thomsen machten den Unterschied und bescherten der Hertha den 3:0-Sieg. „Wir freuen uns sehr auf das Halbfinale, aber dann wartet ein anderer Gegner. Richtrich ist sehr robust, kompakt und taktisch gut eingestellt. Es wird schwer, aber wir wollen da weiter machen, wo wir aufgehört haben“, so Braun.

Weiter machen wird auch der FV Vaalserquartier, wenn auch neben dem Platz. Und dort stimmt die Leistung, und zwar seit Beginn des Turniers.

Bilder und Infos finden Sie auf unserem Lokalsport-Portal FuPa.net.

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