Hertha Walheim gewinnt die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Von: Peter Schopp
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So sehen Sieger aus: Das Team von Hertha Walheim hatte bei der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft am Ende die Nase vorn. Im Finale wurde Walheim seiner Favoritenrolle gerecht und bezwang Vaalserquartier mit 6:3. Foto: Kurt Bauer
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Rasante Torraumszenen gehören zum Hallenfußball – wie in dieser Szene zwischen dem späteren Sieger Walheim und den Sportfreunden Hörn. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Das Wochenende der 8. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft um den Pokal des Hauptsponsors Sparkasse Aachen in der Halle an der Neuköllner Straße bot in diesem Jahr wieder tollen Sport. An zwei Tagen suchten 28 gemeldete Vereine den Stadtmeister 2017.

Das Fazit der Verantwortlichen: „Alles gut“! Gute sportliche Qualität, gute Organisation, gute Schiedsrichter, gute Fairness – die Rahmenbedingungen hätten besser nicht sein können.

Der erwartete sportliche „Zwergenaufstand“ fand zunächst scheinbar nicht statt, aber wenn dann einer der Finalteilnehmer FV Vaalserquartier heißt, ist klar, dass im Turnierverlauf nicht alles nach den Erwartungen der Ligahöchsten gelaufen sein kann. Die Gruppenspiele am Samstag endeten noch erwartungsgemäß, die favorisierten, weil ligahöheren Gruppenköpfe Inde Hahn, Arminia Eilendorf, SV Eilendorf und Eintracht Verlautenheide setzten sich in ihren Gruppen durch. Einzig Mitveranstalter DJK FV Haaren musste dem FV Vaalserquartier den Gruppensieg überlassen, qualifizierte sich aber als bester Gruppenzweiter ebenfalls für das Viertelfinale.

BTV landet Paukenschlag

Der zweite Turniertag begann dann mit einem Paukenschlag. Der Burtscheider TV ließ der Zweitvertretung der Alemannia keine Chance, sicherte sich den Gruppensieg und das Viertelfinale. Der Titelverteidiger war früh ausgeschieden. Dem BTV folgte in souveräner Art und Weise der Freiluft-Stadtmeister Hertha Walheim als Sieger der letzten Gruppe. Im ersten Viertelfinale trafen somit Vaalserquartier und der SV Eilendorf aufeinander. Der SV war mit vielen Spielern der zweiten Mannschaft angereist, und so entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, welches die Spieler von der Vaalser Straße Sekunden vor Schluss mit 3:2 für sich entscheiden konnten.

Inde Hahn fertigte im zweiten Viertelfinale das Team aus Haaren mit 5:0 ab. Der Burtscheider TV traf im dritten Viertelfinale auf Arminia Eilendorf. Nach ausgeglichenem Spiel und einem herrlichen Tor zum 2:1- Sieg setzten sich die Spieler vom Sportplatz Siegel durch. Ihnen folgte Hertha Walheim wiederum deutlich mit 5:1 gegen Verlautenheide ins Halbfinale. So trafen im ersten Halbfinale die „Underdogs“ aus Burtscheid und Vaalserquartier aufeinander, ein „Kleiner“ würde es somit ins Finale schaffen. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass sie diese Möglichkeit nicht leichtfertig aufs Spiel setzen wollten, beide warteten auf die Fehler des Gegners. Davon machten die Burtscheider einige mehr, was letztlich den 6:4-Sieg für Vaalserquartier ausmachte.

Das zweite Halbfinale war dann das heimliche Finale. Die Nachbarn aus Hahn und Walheim standen sich in einem umkämpften Derby gegenüber. Die Hahner nutzten zahlreiche Chancen nicht konsequent, so dass Walheim glücklich, aber nicht unverdient mit 1:0 das Finale klarmachte. Beim Spiel um Platz drei zwischen den beiden unterlegenen Halbfinalisten Burtscheid und Hahn war der Kräfteverschleiß erkennbar, beide gaben noch einmal alles, mussten aber den Sieger im Neunmeterschießen ermitteln, nach regulärer Spielzeit stand es 3:3. Dort hatte Hahn mit 5:3 die Nase vorn.

Der klare Favorit Walheim ließ im Finale gegen Vaalserquartier nichts anbrennen, wenngleich die Grünen sich teuer verkauften und es den Walheimern schwer machten. Das 6:3 entsprach dem Spielverlauf. Adi Hermanns und Herbert Linden, die Vorsitzenden der ausrichtenden Vereine, waren bei der Pokalübergabe voll des Lobes für die Sportler. Das sportlich faire Verhalten aller Beteiligten macht Lust auf die nächsten Turniere.

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