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Herbert Henn verabschiedet sich im Zeichen des Wandels

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:

Brand. „Barbara Anne“, der Oldie der „Beach Boys“, rockig-fetzig vom Jugendchor „red up Schola Nova“ dargeboten, war gesanglich der passende Auftakt zum Neujahrsempfang im großen Sitzungssaal des Bezirksamtes.

Zahlreiche Repräsentanten aus Vereinen, Verbänden, Kirchen, Politik und Verwaltung waren zur Stelle und wurden von Dr. Rita Breuer, stellvertretende Vorsitzende des Bürgervereins Brand, begrüßt – an der Spitze Bezirksbürgermeister Henn, für den es der letzte Empfang war, denn er wird im Mai verabschiedet.

Am gestrigen Sonntag sagte Henn, fast auf den Tag genau vor 35 Jahren, am 13. Januar 1980, habe er bereits die Ehre gehabt, den ersten Brander Neujahrsempfang vornehmen zu dürfen. Allen, die über die Jahre hinweg der Einladung gefolgt seien, bescheinigte Henn, er habe dies stets als eine hohe, gegenseitige Wertschätzung gesehen. Der Neujahrsempfang sei stets Rückblick und Ausblick zugleich. Veränderungen bestimmten unser Leben in zahlreichen Bereichen, so Henn. Auch die Bemerkung „Früher war alles besser“ greife da nicht. Zutreffender sei wohl „Heute ist vieles anders“, ergänzte Henn.

Henn ging auf Baumaßnahmen im Stadtbezirk ein, auf die wachsenden Bevölkerungszahlen. Letztere sprechen für den Wohn- und Freizeitwert, für Infrastruktur, Stellenwert der Vereine, für den Dienstleistung- und Gewerbestandort des gut aufgestellten Stadtbezirks Brand.

Wolfgang Sanders begrüßt

Zu den Veränderungen erwähnte Herbert Henn den Wechsel von Bezirksamtsleiterin Marianne Krott zur CDU-Fraktionsgeschäftsstelle. Er würdigte ihre Verdienste und überreichte einen Blumenstrauß. Ein dickes Lob zollte Henn der sympathischen stellvertretenden Bezirksamtsleiterin Rosmarie (Rosi) Steffens, bei der in der Vakanzzeit alle Fäden hervorragend zusammen gelaufen seien.

Herbert Henn hieß den neuen Bezirksamtsleiter Wolfgang Sanders willkommen. Er wird am 1. Februar das Amt übernehmen. Als weitere Veränderungen erwähnte Henn das Ausscheiden von Willi Eschweiler als Vorsitzender des Bürgervereins, ebenso Willi Königs, der mehr als 25 Jahre lang als Schiedsmann in Brand tätig gewesen sei.

„Nichts ist beständiger als der Wandel. Es hat sich schon viel und es wird sich noch einiges verändern“, stellte Herbert Henn fest. Was sich nicht ändern dürfe, sei in Brand das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger, damit das „Brander Wir-Gefühl“ auch weiter funktionieren werde, schloss der Bezirksbürgermeister seine Ansprache.

Für den Bürgerverein richtete Vorsitzender Wolfgang Müller Worte des Dankes an die Brander. In seiner Bilanz kamen zahlreiche Aktivitäten zur Sprache. Der Bürgerverein werde die Hände nicht in den Schoß legen, sondern auch weiterhin neue Projekte anpacken. Müller ehrte Edelgard Alt und Rita Ehlert, die sich seit Jahren für Brander Familien mit behinderten Kindern einsetzen.

Für die Brander Vereine sprach Hella Fuchte Dankesworte, ehe der Jugendchor wieder mit tollem Gesang den offiziellen Teil des Empfangs beendete.

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