Aachen - Helikopter sorgt im Südraum für Wirbel

Helikopter sorgt im Südraum für Wirbel

Von: Thorsten Karbach
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Ein Hubschrauber hat am Sonntagmorgen für viel Wirbel im Aachener Südraum gesorgt.

Tief war er über Schleckheim, Oberforstbach und Lichtenbusch gekreist, hatte sich dort nahe der Grenze immer wieder gezeigt. Es war eine Suchaktion, nachdem in der Nacht bei der Polizei eine vermisste Person gemeldet worden war.

Ein 55-jähriger Mann, so wurde der Polizei erklärt, sei verschwunden. Die Suche begann zunächst auf dem Boden. Aachener Kräfte waren im Südraum unterwegs. Bei Tageslicht wurde dann der Helikopter hinzugezogen. Als dieser vor Ort auftauchte und Lichtenbusch genauer ins Visier nahm, waren es dann aber die Aachener Bodenkräfte, die den Mann auflesen konnten. Er wurde im Bereich der Parkplätze am Autobahngrenzübergang gefunden.

Der Einsatz des Hubschraubers war vielen Menschen im Südraum aufgefallen, weswegen es viele Anfragen bei der Polizei, aber auch bei der Aachener Zeitung gab. Doch kaum hatte sein Einsatz begonnen, konnte der Hubschrauber gegen 11 Uhr dann eben auch wieder abdrehen. Auch eine Hundertschaft musste nicht mehr hinzugezogen werden.

Hintergründe zum Verschwinden des 55-Jährigen sind nach Angaben der Polizei bislang nicht bekannt. Laut Leitstelle wurde er aber unversehrt am Grenzübergang gefunden. „Es ist zum Glück alles gut ausgegangen. Bei Tageslicht war die Suche dann auch schnell beendet”, erklärte Ulrich.

Hubschraubereinsätze bei Vermisstensuchen hatten sich in der Region zuletzt gehäuft. Im Juli wurde ein Helikopter bei der Suche nach einer 76-jährigen Rentnerin in Münsterbusch, im Mai bei der nach einem elfjährigen Mädchen in Brand angefordert. Im März war die Unterstützung aus der Luft bei der Fahndung nach einem verschwundenen neunjährigen Jungen in Herzogenrath eingesetzt worden. Für Aufregung bei der Bevölkerung hatten auch diese Einsätze jeweils gesorgt.
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