Aachen - Heiner Höfken wird 70: Von Ruhestand will er nichts wissen

Heiner Höfken wird 70: Von Ruhestand will er nichts wissen

Von: Oliver Schmetz
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Wird Neujahr 70 Jahre alt: SPD-Fraktionschef Heiner Höfken. Foto: Michael Jaspers

Aachen. 70 Jahre und kein bisschen müde: Wenn Heiner Höfken am Mittwoch ins neue Jahr mit einem runden Geburtstag startet, den viele Menschen als Rentner erleben, ist bei ihm von Ruhestand noch lange nicht die Rede. Denn der Vorsitzende der SPD-Fraktion möchte gerne noch „weiter mitspielen“, wie er es nennt – und meint das sowohl beruflich als auch politisch.

Denn der Sozialdemokrat, der seit 1984 im Aachener Stadtrat sitzt, wird auch bei der Kommunalwahl am 25. Mai wieder kandidieren. Die Kommunalpolitik bereite ihm zwar „nicht immer“ Freude, sagt er. „Aber solange der Spaßfaktor noch über 50 Prozent liegt, ist das in Ordnung.“

70 Jahre und kein bisschen leise: Der Frontmann der Genossen im Rat, der seit 1992 die Fraktion führt, kann sich durchaus vorstellen, diesen Job auch in der nächsten Legislaturperiode auszufüllen. „Doch das weiß ich noch nicht genau“, sagt Heiner Höfken und spricht lieber von seinem „Wunschkandidaten“ Michael Servos, den er als Nachfolger aufbauen will. Nur wann dieser ihn beerben soll, steht noch nicht fest. „Vielleicht nicht sofort“, sagt Höfken, „aber das kläre ich mit ihm noch ab.“

Auch beruflich sieht der glühende Alemannia-Fan seine Zukunft auf dem Platz und nicht auf der Tribüne. Seit seinem Ausscheiden aus dem Richterdienst – Höfken war von 1975 bis 2007 in Aachen zuerst am Landgericht und dann als Familienrichter am Amtsgericht tätig – arbeitet er in einer renommierten Aachener Anwaltskanzlei. Und will das weitertun, auch wenn es „ja nicht mehr zwölf Stunden am Tag sein müssen“.

Zunächst einmal wird jedoch gefeiert. „Ich habe mich rausgetan“, sagt Höfken, der seinen Geburtstag beim Familienurlaub auf Norderney verbringt. Anfang des Jahres wird ihn dann auch noch seine Fraktion hochleben lassen, ehe es wieder an die Arbeit geht. Denn Ruhestand, die Hände in den Schoß legen gar – „das wäre wirklich nichts für mich.“

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