Haaren/Verlautenheide - Heimatverein Haaren/Verlautenheide stellt Heft 31 vor

Heimatverein Haaren/Verlautenheide stellt Heft 31 vor

Von: Günther Sander
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Das Mühlrad der Welschen Mühle klappert zwar nicht mehr, doch der Heimatverein bleibt aktiv: Helmut Vondenhoff, Käthe Henn, Ursula Neumann und Franz-Josef Heuser (von links) präsentieren die neue Heimatschrift. Foto: Günther Sander

Haaren/Verlautenheide. „Auch wenn sich das marode, schiefe Mühlrad nicht mehr dreht, unsere Heimatliteratur aber weiter besteht“, macht der Vorstand des Heimatvereins Haaren/Verlautenheide bei der Präsentation seiner neuen Schrift „Haaren – vor den Toren der Stadt Aachen“, Heft 31, deutlich.

Vorsitzender Helmut Vondenhoff, Stellvertreterin Käthe Henn, Geschäftsführer Franz-Josef Heuser und Kassiererin Ursula Neumann sind mächtig stolz auf die neue Broschüre, hervorragend von Franz-Josef Heuser gestaltet. „Gleich nach den Sommerferien fange ich damit an, Material zu sichten und Beiträge auszuwählen“, sagt er. Ihm gehe der Stoff niemals aus. „Ich könnte 150 Jahre alt werden und jedes Jahr ein neues Buch herausbringen“, bemerkt Heuser lachend.

Von jungen Menschen

Vorsitzender Helmut Vondenhoff hat festgestellt, dass in den sozialen Netzwerken erstaunlich viele positive Beiträge von jungen Menschen aufgetaucht seien, die die Lebensqualität und die sozialen Kontakte in Haaren als gut beurteilen. Daher seien im neusten Heimatbuch Beiträge verfasst worden, die sich einmal mehr unter anderem mit Wohnen und Leben in Verlautenheide beschäftigen, etwa mit der Geschichte der Kahlgrachter Mühle, von der Familie Yawari als ehemaliges landwirtschaftliches Anwesen erworben, nach dem Einsturz größerer Gebäudeteile als Wohnhaus umgebaut.

„Die beiden Eheleute berichten, wie sie über Jahre damit beschäftigt waren, ein Kleinod in Verlautenheide zu schaffen und als glückliche Familie darin zu leben“, berichtet Vondenhoff. Außerdem wird im Artikel 25 Jahre Großheidstraße die Geschichte des Neubaugebietes erzählt.

Helmut Vondenhoff liegt die „Mundart-Ecke“ am Herzen, die sich mit dem Älterwerden aus Sicht der Mundart-Dichter auseinandersetzt. „Das ist sicher ein Thema, das uns alle und immer betrifft“, weiß der Vorsitzende. Zudem gibt es die Geschichte des Wegekreuzes an der Würselener Straße nach Haal sowie Erinnerungen an den ersten Karnevalsprinzen in Verlautenheide vor 65 Jahren, Willi I. (Herf). Das neue Nachschlagewerk in Sachen Heimatkunde blickt auch auf das zu Ende gehende Jahr zurück. „Wer etwas verpasst hat, der kann es lückenlos nachlesen“, sagt der Vorsitzende.

Mühlrad dreht sich nicht mehr

Traurig stimmt dem Heimatverein allerdings, dass in der Welschen Mühle das Klappern des Mühlrades verstummt ist. „Schade“, bedauern Vondenhoff und Heuser, waren doch Schulen, Kindergärten und andere Gruppen in der Mühle zu Besuch, um sich über das alte Handwerk zu informieren. „Es wurde sogar Mehl gemahlen, das die Kinder mit nach Hause nahmen“, ergänzt Vondenhoff. Das alles war einmal: Das Mühlrad ist verrottet. „Nur eine funktionierende Mühle ist für unseren Heimatverein ein Gewinn“, meinen Vondenhoff und Heuser.

Die neue Heimatschrift hat 140 Seiten mit vielen Fotos und ist in einer Auflage von 350 Exemplaren erschienen. Sie kann ab sofort in den Zweigstellen der Sparkasse Aachen in Haaren und Verlautenheide, in der Mayerschen Buchhandlung, bei der Arbeiterwohlfahrt in Haaren sowie bei allen Mitgliedern des Heimatvereins für 20 Euro erworben werden.

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