Brand - Heimatgeschichten aus Brand: Liebeserklärung an den Stadtteil

Heimatgeschichten aus Brand: Liebeserklärung an den Stadtteil

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Vorstellung Heimatbuch Brand: In der Aachener Bank begrüßte Vorstand Franz Wilhelm Hilgers (3. von rechts) die Autoren. Foto: Kurt Bauer

Brand. Bei der Präsentation der 25. „Heimatkundlichen Blätter“, der Jubiläumsausgabe, begrüßte in den Räumen der Aachener Bank Wolfgang Müller, Vorsitzender des Bürgervereins Brand eine große Zahl geladener Gäste. Zuvor gab es von Bank-Vorstand Franz-Wilhelm Hilgers ein Kompliment: „Die neuste Ausgabe ist gebündelte Heimatgeschichte zum Nachschlagen.“

Hilgers überreichte Müller eine Spende für die Herstellung der „Heimatkundlichen Blätter 2014“.

Müller ging gezielt auf die Gründung des „Heimatkundlichen Arbeitskreises“ (nunmehr Geschichtskreis) im Jahre 1989 ein, der die Idee verfolgt und in die Tat umgesetzt habe, ein Jahrbuch zu erstellen und herauszugeben. Darin, so Müller, sollte regelmäßig die Geschichte Brands und die Heimatkunde vertreten sein, ebenso Zeitzeugenberichte, Mitteilungen und das Brauchtum sowie Mundartbeiträge. Er bescheinigte, dass dieses Vorhaben hervorragend gelungen sei.

Männer der ersten Stunde seien Bruno Kreus und Günter Kuckelmann gewesen, sie hätten die Initiative ergriffen und beim Vorstand des Bürgervereins die Zustimmung zur Finanzierung und selbstständigen Betreuung des Projektes erreicht. Besonders lobte er, dass auch heute noch mehrere Personen des damaligen „Heimatkundlichen Arbeitskreises“ in den derzeitigen Projektgruppen für Geschichte und Heimatkunde tätig seien: Egbert Drese, Leo Förster, Bruno Kreus, Ewald Kreus, Günter Kuckelmann und auch Herbert Bücken. Ein dickes Lob ging an Bruno Kreus (Themenauswahl, Buchbearbeitung, Organisation) und Günter Kuckelmann (Vorlagenerstellung, drucktechnische Angelegenheiten). „Die beiden haben sich um das Jahrbuch außerordentlich verdient gemacht“, so Müller stolz.

Seit 1990 gesellte sich der Arbeitskreis „Os Heemetsproch“ hinzu, der sich zur Aufgabe gemacht habe, heimische Mundart zu pflegen, denn die sei nach wie vor in Brand lebendig. Längst hätten deren Beiträge einen festen Platz in den Blättern gefunden. „Wenn Sie die Jubiläumsausgabe betrachten, dann werden Sie feststellen, auch die 25. Auflage ist ein lesenswertes Buch mit vielfältigen Inhalten“, gab Müller zu verstehen. (der)

Interessante Beiträge im Jubiläumsband

25 Ausgaben „Heimatkundliche Blätter“ bringt Günter Kuckelmann näher, „Brander Mundartverse“ hat sich Wilma Henn gewidmet und Hermann Schümmer schreibt über „Ein Brander Künstler – Porträt von Werner Lükge.“ „Ne schönne Plaatekopp“ hat es Doris Müller angetan, Hermann Schümmer befasst sich mit „Auswanderer aus Brand im 19. Jahrhundert.“ „Aus Brands industrieller Vergangenheit“ (Die Ziegelherstellung) wissen Leo Förster und Hermann Schümmer viel zu sagen. Förster berichtet zudem über das „Schicksal der Lichtspieltheater – die Kinos in Brand“, während Bruno Keus „Kreuze in Brand“ (Teil 2) aufgegriffen hat. „Anno 1648 bezahlten Brander Bauern den Überfall auf Marodeure mit ihren Leben“, weiß Günter Kuckelmann, Egbert Drese hingegen beschreibt „Auch in Brand begann vor 100 Jahren der erste Weltkrieg.“ Herbert Henn hat sich des „Rückblicks und Erinnerungen eines Bezirksbürgermeisters“ angenommen. Beiträge wie „Brand anno dazumal – Überfall auf Wallfahrer nach Rott“ (Hermann Schümmer), Mundartverse: „Oonsellijje Ziett“ (Hans Schmitz). „Chronik 2013/14“ (Elisabeth Kall, Gisela Tönnissen, Gisela Weiß) runden das Geschichtswerk ab.

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