Eilendorf - „Heimatblätter” schildern die Ortsgeschichte

„Heimatblätter” schildern die Ortsgeschichte

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:

Eilendorf. Ob Heimat erforschen, ob Heimat beschreiben, die jährlich vom Heimatverein Eilendorf herausgegebenen „Heimatblätter” beinhalten interessante Beiträge zur Geschichte und Kultur Eilendorfs und Berichte zu Aktivitäten des Vereins, ließ Vorsitzender Helmuth Kind bei der Präsentation der neusten Ausgabe wissen.

„Mit Freude präsentieren wir inzwischen den 26. Band” (auf dem Titelumschlag steht Band 27), teilte der Vorsitzende des Heimatvereins Eilendorf, Helmuth Kind, mit.

So wollen die einen Beiträge zur Ortsgeschichte „flott lesbar” vermittelt bekommen und „vieles eben nicht so genau und ausführlich” beschrieben wissen, sagte er. Andererseits müsse man jenen Autoren Platz einräumen, die „Heimat erforschen.” „Und das beginnt eben da, wo Spurensuche mühsam wird und aufwendige Recherchen in Archiven erfordert.”

Ob man nun Heimat erforsche oder Heimat beschreibe, immer gelte auch: Die Geschichte Eilendorfs habe sich nie isoliert vollzogen, sondern über den Glockenschlag des Kirchturms hinaus vernetzt und mit unseren Nachbarn, und das in weitem Kreis.

Kind dankte den Autoren für ihr jährliches großes Engagement, insbesondere Ehrenvorsitzenden Hubert Beckers, den man als „lebendes Geschichtsbuch” betrachten müsse. Der Vorsitzende hofft, dass die neuste Ausgabe, sicher ein willkommenes Weihnachtsgeschenk, wieder eine gute Aufnahme finden werde.

Ehe Kind sich mit den Autoren widmete, trug Lisbeth Bayer ein Gedicht in der Moddersproech vor, das sie dem ehemaligen Bezirksvorsteher Herbert Dondorf gewidmet hatte. Aus dem Leben Dondorfs und der „Schwalbe” Eilendorfs gab es viel zu berichten.

Die Autoren und ihre Beiträge

Auf 276 Seiten berichten nach einem Vorwort von Helmuth Kind Anton Hackhausen „Man solle ihn radebrechen”, während Hubert Beckers sich mit den „Daten aus der Geschichte Eilendorfs” befasst.

Die „Nächtliche Turmbesteigung von St. Severin” hat sich Peter Ortmanns auserkoren und „Moddersproech” (Mundartgedichte) werden von Franz Frey und Lisbeth Bayer vorgestellt.

„Ein Kleinod in Eilendorf” hat es Karin Peters angetan, während Rolf Strauß in seinem „Jahresbericht 2009” von Wanderungen, Vorträgen und dem Projekt „Panoramatafeln Gottessegen” zu erzählen weiß.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert