Aachen - „Hazienda“ erhält Spenden für neue Projekte

„Hazienda“ erhält Spenden für neue Projekte

Von: Svenja Pesch
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Ein nagelneues Quad für die Schützlinge der „Hazienda“: Ernst Wilden von der Egidius Braun Stiftung ermöglichte die Anschaffung des Gefährts mit einem Scheck über 5000 Euro. Zudem freut Rocker Leines sich über eine Spende über 500 Euro durch die Rollesbroicher Schützen. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Und wieder ist Leines Gaworski seinem Traum ein Stückchen näher gekommen. Denn ab sofort kann der Rocker und Vorsitzende der Hazienda Arche Noah kranken Kindern sowie deren Angehörigen dank einer großzügigen Spende das Gefühl der Freiheit schenken, wie man es nur auf einem offenen, kraftstrotzenden Gefährt erlebt.

Möglich gemacht haben das behindertengerechte Quad, eine Art Geländewagen, der DFB und die Egidius-Braun-Stiftung sowie die Rollesbroicher Schützenbrüderschaft. Ernst Wilden überreichte einen Scheck im Wert von 5000 Euro im Namen der Stiftung und erklärte: „Es ist uns ein Anliegen, dort zu helfen, wo Bedarf ist, und soziale Einrichtungen zur unterstützen. Dabei engagieren sich auch gerne weitere Akteure, weshalb die Summe zur Hälfte von unserer Organisation selbst kommt und die anderen 2500 von der deutschen Nationalmannschaft, was uns natürlich sehr freut.“

Auch die Schützen aus der Eifel möchten der Hazienda an der Lintertstraße helfen und haben deshalb den Erlös von 500 Euro, der durch ihr Gemeindeschützenfest zusammenkam, gespendet. Die Hazienda bietet seit einigen Jahren schwerkranken Kindern und ihren Eltern ein Refugium, welches sie nicht nur ihre Sorgen für eine gewisse Zeit vergessen lässt, sondern auch Spielerlebnisse ermöglicht, von Flussfahrten über ein behindertengerechtes Baumhaus finden sie alles, was den bedrückenden Krankenhausalltag in den Hintergrund rückt.

Doch das Quad, das wie ein großes, vierrädriges Motorrad aussieht, ist nicht das einzige, was die Rocker um Leines für ihre Gäste angeschafft haben. „Mit der großen Spende konnten wir die Maschine natürlich komplett finanzieren, aber wir haben davon abgesehen in Eigenregie noch einen kindergerechten Pool und zwei Indianer-Tipis errichtet, in denen die Familien sogar übernachten können“, erzählt Leines, der 2011 für sein Engagement mit dem „Bambi“ ausgezeichnet wurde. Und während er seinen Blick über das weitläufige Gelände in der Lintertstraße schweifen lässt, kann man erkennen, dass er schon über weitere Projekte nachdenkt. Denn für strahlende Kinderaugen sei ihm kein Weg zu steinig, fügt er hinzu.

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