Aachen - Haus der Identität und Integration: Laschet überreicht Bescheid

Haus der Identität und Integration: Laschet überreicht Bescheid

Letzte Aktualisierung:
bescheidbild
Millionenschwere Initialzündung für ein wichtiges Projekt: NRW-Minister Armin Laschet überreichte den Bewilligungsbescheid für das Haus der Identität und Integration gestern „live” an OB Marcel Philipp. Foto: Steindl

Aachen. Einen Bescheid über 4,3 Mio. Euro überreichte Armin Laschet, NRW-Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration, am 11. Dezember dem Aachener Oberbürgermeister Marcel Philipp im Aachener Rathaus.

In dieser Höhe bezuschussen die EU und das Land NRW den Umbau der ehemaligen Fabrik Rheinnadel im Aachener Ostviertel zu einem Haus der Identität und Integration.

Marcel Philipp, der den Minister gemeinsam mit Stadtkämmerin Annekathrin Grehling sowie Baudezernentin Gisela Nacken und Co-Dezernent Dr. Manfred Sicking in seinem Büro empfing, bedankte sich für das vorweihnachtliche Geschenk. „Der Bescheid gibt uns Planungssicherheit.

Wir können alles in die Wege leiten, um schnell mit den Bauarbeiten beginnen zu können,” sagte der Oberbürgermeister.

„Für das Aachener Ostviertel”, sagte Laschet, „ist diese Landesförderung eine wichtige Unterstützung, die mich als Aachener besonders freut. Das Haus der Identität und Integration wird das Ostviertel aufwerten und neue Chancen eröffnen.”

In das Haus der Identität und Integration soll unter anderem das bisher in der Aachener Innenstadt untergebrachte Stadtarchiv ziehen. Darüber

hinaus soll es ein multikulturelles Begegnungszentrum mit diversen Nutzern aus den Bereichen Bildung, Kultur, Sport, Soziales und Wirtschaft werden. Dazu gehört etwa eine Dokumentationsstelle für Zuwanderer und Migration, eine Werkstatt der Kultur oder ein Büro für lokale Ökonomie.

Insgesamt geht die Stadt Aachen von Baukosten in Höhe von nahezu 11 Mio. Euro aus. Damit ist das Haus der Identität und Integration das größte städtische Bauprojekt. Neben den EU- und Landesmitteln fließen in das Projekt auch ca. 4,6 Mio. Euro aus Mitteln des Konjunkturpaketes II. Die Gesamtförderhöhe liegt demnach bei ca. 80 Prozent der Kosten.

Die Stadt wird nun für die Baufestlegung so schnell wie möglich eine europaweite Ausschreibung durchführen. Sie geht davon aus, dass mit den Bauarbeiten im Frühsommer begonnen werden kann. Im Sommer 2011 könnte das Stadtarchiv umziehen. Fertigstellungstermin für den gesamten Umbau könnte der Herbst 2011 sein.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert