Hauptschule Burtscheid und Vinzenz-Heim besiegeln ihrer Partneschaft

Von: Svenja Pesch
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Gemeinsam lernt sich‘s leichter: Renate van den Boom (GHS Burtscheid, 3.v.l.) Bürgermeister Björn Jansen,Georg Schoelen („Kurs“), Achim Steinbusch und Hedwig Höfer (beide Vinzenzheim, daneben v.l.) setzen jetzt mit den Schülern der Hauptschule Burtscheid auf die neue Zusammenarbeit. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. Das Netzwerk wächst stetig. Mit der neuen Kooperation zwischen der Vinzenz-Heim Aachen AG und der Hauptschule Burtscheid ist eine weitere Lernpartnerschaft im Rahmen der Bildungsinitiative „Kurs“ (Kooperation Unternehmen der Region und Schulen) besiegelt.

„Kurs“ ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln und der Industrie und Handelskammern Köln, Aachen und Bonn/Rhein-Sieg. Ziel ist es, dass Schulen und Unternehmen in Kontakt kommen und zu einer stabilen und fruchtbaren Zusammenarbeit auf beiden Seiten gelangen.

Für die Hauptschule Burtscheid ist es neben zwei anderen Lernpartnerschaften mit dem Theater Aachen und dem Rewe-Markt Stenten die dritte Kooperation. Rektorin Renate van den Boom weiß diese wertvollen Einblicke sehr zu schätzen: „Uns ist es wichtig, dass die Schüler schon früh in diverse Berufe reinschnuppern können, und mit dem Vinzenz-Heim haben sie eine weitere Option.“ Achim Steinbusch, Fachbereichsleiter Personal im Vinzenz-Heim, ergänzt: „Unserem Haus ist die Nachwuchsarbeit sehr wichtig. Zum einen ist das der inklusive Gedanke, zum anderen sind wir natürlich auch bemüht, geeignetes Personal zu finden.“

Die Schüler haben im Vinzenz-Heim die Möglichkeit, durch Praktika, ein freiwilliges soziales Jahr oder einfach auch nur durch Besuche das Haus und die dort ausgeübten Berufe besser kennen zu lernen. Seit gut einem Jahr wird die Kooperation bereits gelebt. Die Unterzeichnung der Lernpartnerschaft ist da nur ein symbolischer Akt. Viel wichtiger ist, dass das, was auf dem Papier steht, auch umgesetzt wird, wie Bürgermeister Björn Jansen (SPD) betont: „Der Übergang von der Schule in den Beruf ist eine sehr entscheidende Sache. Umso besser, wenn Schüler vorab Erfahrungen sammeln können. Ich denke, dass sie gerade in dem sozialen Bereich sehen, dass hier ganz normale Menschen leben und dass sie eventuelle Hemmschwellen einfach abbauen können. Es ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“

Einer, der bereits in diese Arbeitswelt hinein geschnuppert hat, ist der 17-jährige Max, der mit ein paar Mitschülern regelmäßig Bewohner besucht hat. Auch wenn für ihn persönlich eine Ausbildung in diesem Bereich nicht in Frage kommt, ist er froh, die Eindrücke gewonnen zu haben. Bei seinem Freund sieht es da schon anders auf. Er überlegt, ob „was Soziales“, wie er sagt, nicht doch etwas für ihn wäre.

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