Harte Rockmusik lockt in den Schlachthof

Von: red
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Rockröhren im Konzertmodus: Sängerin Ji-In Cho von der Formation „And then she came“. Foto: Archiv / Armin Zedler
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„Queen‘s Revenge“ bestreitet ebenfalls die Rocknacht in der morbiden Schlachthof-Atmosphäre. Foto: Archiv / Armin Zedler
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Auftakt mit Tiefgang: Manou Gallo blühte auf der Bühne im Elisengarten auf, während der nasse Rasen unter dem Publikum litt. „Grey Attack“lockten Rockfans auf den Münsterplatz. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Für Freunde gitarrenlastiger Musik gibt es am morgigen Freitagabend nur eine Adresse: den Alten Schlachthof in Aachen. Im Norden der Stadt, direkt zwischen Metzgerstraße und Kraftversorgungsturm, geht die Schlachthof-Rocknacht über die Bühne in einer riesigen alten Schlachthalle.

Vier Bands stehen am 30. September ab 19 Uhr auf der Bühne; Einlass ist ab 18 Uhr. Bevor die bereits international tourende Formation „And then she came“ ihre Show beginnt, spielen weitere enorm populäre lokale Bands: „Lagerfeuer-Trio“, „Grey Attack“ und „Queen‘s Revenge“. Karten gibt es in allen Vorverkaufsstellen – zum Beispiel im Medienhaus des Zeitungsverlages Aachen an der Dresdener 3.

„Wir haben mit dieser einzigartigen Halle im Alten Aachener Schlachthof und dem hiesigen Publikum bereits super Erfahrungen gemacht“, sagt Bassist Frank Stumvoll von „And then she came“. Genau wie Schlagzeuger S.C. Kuschnerus stammt der Musikproduzent aus der Kaiserstadt. Seit vielen Jahren führt er auf dem alten Schlachthof-Areal sein eigenes Tonstudio.

„Mit dem Ausbau des Schlachthof-Geländes hat sich das Areal hier enorm weiterentwickelt. Vieles ist hochmodern, hat aber trotzdem noch den alten morbiden Charme – das ist wirklich unvergleichlich“, sagt er. Deshalb sei das Konzert in Aachen auch der perfekte Standort für die geplante DVD-Produktion. „Wir schneiden das komplette Konzert mit, dazu gibt es eine überdimensionale Show – nicht nur in Sachen Lichttechnik“, verrät Stumvoll.

Große Bühnen sind Stumvoll, Kuschnerus, Gitarrist Olli Sänger und allen voran Frontfrau Ji-In Cho gewöhnt. Mit ihrer früheren Band „Krypteria“ haben sie vor Zehntausenden Fans beim Rockfestival in Wacken gespielt. Sie waren in Südamerika, Korea und in halb Europa auf Tour.

Vergangenes Wochenende traten „An then she came“ auf mehreren Festivals in der Schweiz und in Frankreich auf. „Live zu spielen ist einfach das Beste, was es gibt“, sagt Stumvoll. „Diese Energie kriegst du nirgendwo sonst, das kann einen echt süchtig machen“, sagt der Musiker. Dass man in Aachen bei der Schlachthof-Rocknacht mit drei weiteren befreundeten Bands auf der Bühne steht, bedeutet ihm viel.

„Die Szene hier ist überschaubar. Umso wichtiger ist es, dass man Energien bündelt, damit wir auf dem Alten Schlachthof tatsächlich eine Rocknacht-Serie etablieren können. Mit so vielen tollen Musikern in einer Nacht auf der Bühne stehen zu können, ist eine Riesensache, einfach genial“, sagt Kuschnerus. „Wer auf live gespielte Rockmusik steht, sollte dieses seltene Ereignis nicht verpassen“, wirbt Stumvoll.

Mit welcher Kraft „And then she came“ auf der Bühne ihre Show spielen, konnten einige tausend Besucher bereits beim Aachen September Special erleben. Da überzeugte die Formation nicht nur ihre Fans. Es gab minutenlange Jubelstürme. „Das war nur der Anfang...“, lächelt Stumvoll.

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