Handwerk und Kunst treffen in der Frankenburg aufeinander

Von: Julia Esser
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Kunsthandwerk mit pfiffigen Ideen: Monika Bergrath präsentiert eine Kette aus Eislöffeln. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Neuen Wind hat der Handwerkermarkt unter dem Motto „Handwerk. Kunst. Design.“ in das Frankenberger Viertel gebracht. Erstmalig initiiert vom Verein der Frankenb(u)erger und der Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks am Niederrhein (ADK) zeigten in den vergangenen vier Tagen 24 Aussteller ihre Waren in der Burg Frankenberg.

Auf allen drei Etagen der Burg gab es handwerklich hergestellte Produkte jeglicher Art zu sehen: Schmuck, Accessoires, Kleidung, Möbel und Deko. Verwendet wurden dafür jegliche Materialien wie Glas, Gold, Stein, Textilien, Holz oder Pelz.

„Wir finden es wichtig, dass es nicht am Computer erstellt ist. Es ist ein großer Wert, wenn etwas aus einer Hand ist, denn das macht das Know-how in der Herstellung“, so Monika Bergrath von der Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks am Niederrhein. Von der Idee über den Entwurf bis zur Fertigung sind die Werke individuell und persönlich und erzählen die Geschichte ihrer Entstehung. Zu sehen war zum Beispiel eine Kette aus Eislöffeln oder sehr charismatische Puppen.

Nachdem Donnerstag der Handwerkermarkt mit einem Toast auf die Aussteller eröffnet worden war, konnte sich die Burg vor dem starken Andrang kaum retten. Tradition traf auf Innovation. So fand der Markt zwar in einer Burg statt, aber ein mittelalterliches Marktleben wurde ganz bewusst nicht veranstaltet. Es ging um , zeitgenössische, moderne Präsentation. So lief die Veranstaltung zur Zufriedenheit aller Beteiligten ab.

Reiner Wagner, der mit seiner Frau die Burg besucht hatte, war „auf der Suche nach etwas Schönem“ und bewertete den Markt als „sehr ansprechend“. In Sachen Einkauf hielten sich die beiden zurück – vorerst. „Wir haben die Visitenkarten einiger Aussteller mitgenommen.“.

Geplant ist nun, einen derartigen Markt jedes Jahr Anfang Mai zu veranstalten, so Inge Klusemann, Vorstandsmitglied des Vereins „Frankenbuerger“. Vorstandskollege Ralph Hagensborgergänzte: „Ich denke schon, dass wir dieses Format weiterführen werden. Es waren so viele Leute da, dass wir das sicher wiederholen können.“

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