Aachen - „Hand in Hand“-Festival im Franz erzielt 2000 Euro

„Hand in Hand“-Festival im Franz erzielt 2000 Euro

Von: Svenja Pesch
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„Hand in Hand“-Organisator: Markus Jussen hatte zum Benefizabend mit zwei „handverlesenen“ Bands geladen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Eigentlich ist Markus Jussen, Initiator der alljährlich stattfindenden Wohltätigkeitsveranstaltung „Hand in Hand – mit Euch für Andere“ ein alter Hase, wenn es um die Moderation seiner Veranstaltungen geht. Doch kurz bevor er die Bühne im Franz betrat, merkte man ihm die Aufregung deutlich an.

Kein Wunder, denn mit dem „Hand in Hand“-Festival, das erstmals überhaupt im Franz stattfand, feierte Jussen eine Premiere.

Viele eigens komponierte Songs

Unter dem Motto „Musik tut Gut(es)“ kamen Bands aus Aachen zusammen, um Geld für die gute Sache zu sammeln. „Eigentlich hätten heute drei Gruppen auf der Bühne stehen sollen, jedoch fallen ,Lights out‘ krankheitsbedingt aus. Aber dafür spielen ,The Tideline‘ einfach etwas länger, und die Band ,Solo‘, die viele eigens komponierte Songs spielt, wird gleichzeitig auch als die Coverband ,Saitenhieb‘ auftreten“, erzählte Markus Jussen.

Die Idee zu einem Festival kam ihm auf der traditionellen Wohltätigkeitsveranstaltung im Cinekarree. Die auftretenden Bands, die jedes Jahr für Stimmung sorgten, könnten aufgrund der Zeit nie ihr ganzes Repertoire zeigen und gingen inmitten der vielen Programmpunkte unter, ergänzte Jussen ferner. Also entschied er sich, ein Festival an den Start zu bringen, welches musikalische Begeisterung mit sozialem Engagement verbindet.

Nicht nur die Bands traten dabei gratis auf, sondern auch der Ort, das Franz, wurde ihm dafür kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Intention des Ganzen: Menschen, die in sozialen Berufen arbeiten, unterstützen und ihre Arbeit wertschätzen. Der Erlös kommt den Projekten des Kinderschutzbundes, Misereor und der Caritas zugute.

Das Gartenprojekt „Querbeet“ der Caritas Suchthilfe freute sich schon vorab über einen Scheck von 500 Euro. „Querbeet“ hilft drogenabhängigen Menschen in der Gestaltung und Reinigung von öffentlichen Blumenbeeten. Mark Krznaric von der Suchthilfe nahm die Spende entgegen und betonte: „Innerhalb des Projektes wird die Eigenverantwortung der Klienten fokussiert und die Bereitschaft gefördert, an regelmäßigen Arbeits- und Beschäftigungsmaßnahmen teilzunehmen.“

Neben dem Einsatz für die gute Sache standen bei dem ersten „Hand in Hand Festival“ vor allem die ausgelassene Stimmung und die Tanzlaune der Besucher im Vordergrund. „The Tideline“ und „Solo“ rockten den Saal und überzeugten musiktechnisch auf ganzer Linie.

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