Hambach-Demo verläuft „friedlich und störungsfrei“

Von: red/pol
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Vom Elisenbrunnen aus zogen die Demonstranten mit einem Lautsprecherwagen und Transparenten durch die Aachener Innenstadt. Foto: Roeger
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Vom Elisenbrunnen aus zogen die Demonstranten mit einem Lautsprecherwagen und Transparenten durch die Aachener Innenstadt. Foto: Roeger
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Vom Elisenbrunnen aus zogen die Demonstranten mit einem Lautsprecherwagen und Transparenten durch die Aachener Innenstadt. Foto: Roeger

Aachen/Hambach. Bei der vom Kreisverband Aachen der Partei „Die Linke“ angemeldeten Demonstration gegen die Rodung des Hambacher Forstes durch RWE ist es am Samtagnachmittag zu keinen nennenswerten Verfällen gekommen. Im Hambacher Forst gab es dagegen am Morgen erneut Festnahmen.

Die Polizei spricht in ihrem Bericht von einer „friedlich und störungsfrei“ verlaufenen Veranstaltung. Unter dem Motto „Hände weg vom Hambacher Forst! Stoppt die Rodung!“ versammelten sich 127 Teilnehmer am Friedrich-Wilhelm-Platz vor dem Elisenbrunnen zur Auftaktkundgebung und zogen im Anschluss mit einem Lautsprecherwagen und Transparenten durch die Innenstadt.

Laut Polizei kam es dabei zu keinen nennenswerten Verkehrsbehinderungen. Zum Ende des Demonstrationszuges zogen die Teilnehmer erneut zum Elisenbrunnen, wo die Versammlung gegen 16.50 Uhr endete.

Erneut Festnahmen im Hambacher Forst

Im Hambacher Forst selbst kam es am Samstagmorgen dagegen erneut zu zwei Festnahmen. Wie die Polizei mitteilte, hatten sich an der ehemaligen Landesstraße 276 etwa 45 Personen verammelt, um gegen die Rodung zu demonstrieren.

Aus dieser friedlich demonstrierenden Gruppe lösten sich etwa 20 Personen, die in den Rodungsbereich vordrangen. Die anwesenden Beamten sprachen einen Platzverweis aus, dem sich ein Mann widersetzte. Beim Versuch, diesen in Gewahrsam zu nehmen, trat der Mann nach den Polizisten. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Ebenfalls festgenommen wurde eine Frau, gegen die ein Haftbefehl des Amtsgerichts Düren wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung vorlag.

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