Halloween: Polizei bereitet sich auf Großeinsatz vor

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Ein Polizist haelt am Donnerstag (15.03.07) an der A6 bei Amberg eine Kelle mit der Aufschrift "Halt Polizei". Im Rahmen der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit hat die grenznahe Polizeidirektion Amberg erstmalig eine gemeinsam betriebene Kontrollstelle an der A6 bei Amberg eingerichtet. Der Schwerpunkt der Kontrollen liegt beim Schwerlasttransport. Die am haeufigsten festgestellten Verstoesse sind Bereich der Ladungssicherung. Im Jahr 2006 wurden durch die Polizeidirektion Amberg 1900 Lkw kontrolliert, dabei wurde an jedem zweiten Fahrzeug ein Mangel oder Verstoss festgestellt. Foto: Sascha Schuermann/ddp

Aachen. Die Polizei bereitet sich mit einem Großaufgebot auf das kommende Wochenende vor. Der Grund sind neben dem Einsatz gegen Straßenräuber vor allem die zahlreichen Aktionen am Freitag in Sachen „Halloween“.

Für die Polizei ist dieser 31. Oktober traditionell ein Datum, das neben Karneval, der Nacht zum 1. Mai und Silvester zu den Tagen zählt, an dem die meisten Einsätze in der Region bewältigt werden müssen. In der Leitstelle gehen laut Aussage der Polizeipressestelle in der Halloween-Nacht mehr als doppelt so viele Notrufe ein als an sonstigen Feiertagen. In manchen Jahren seien über 70 bis zu 100 „Halloween-typische Einsätze gefahren“ worden.

Die Hemmschwelle sinkt

Dabei geht es in erster Linie um Einsätze wie Sachbeschädigungen, Randale, Körperverletzungen, Schlägereien und Belästigungen. Die meisten Taten würden „unter dem Einfluss von reichlich Alkohol“ begangen. Die Hemmschwelle, so die Polizei, sinke an solchen Tagen aus hochprozentigen Gründen enorm.

Mit einem für solche Einsatztage extra entwickelten Konzept gehe die Polizei gegen diese Auswüchse an Halloween vor. Die Polizei erhöhe ihre Präsenz. Und zwar gestaffelt. Erfahrungsgemäß gehen bereits am Nachmittag erste Notrufe ein. Das wächst dann bis in die Nacht und den frühen Morgen des 1. Novembers an. Die Anzahl der Streifen werde an die jeweilige Notwendigkeit angepasst. Dieses Konzept habe sich in den vergangenen Jahren bewährt.

In diesem Zusammenhang appelliert die Polizei an die Halloween-Fans, auf die Menschen Rücksicht zu nehmen, die mit dem Feten-Treiben gar nichts anfangen können. Auch das sollte man akzeptieren. Eltern sollten, bevor es los geht, mit ihren älteren Sprösslingen sprechen und sie ermahnen, „keinen Unsinn zu machen“. Fröhlich feiern ja, aber im Rahmen, für jedermann verträglich, sollte das Motto sein. „Zur Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger“, so die Polizei, und um den „festgestellten Rückgang der Raubdelikte in der Innenstadt weiter zu festigen“, werde es also sowohl in der Halloweennacht als auch in den anderen Nächten zu einem personalintensiven Einsatz in der City kommen.

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