Hallenstadtmeisterschaft: Kleine wollen Großen ein Bein stellen

Von: Peter Schopp
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Tempo und Technik: In der Halle an der Neuköllner Straße geht es am 28./29. Januar rund. Paul (9, links) von Eintracht Verlautenheide und Ilias (8) DJK FV Haaren haben die Paarungen gezogen. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Ein Treffen unter Freunden – unter diesem Motto konnte man die Auslosung zur achten Hallenfußball-Stadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup zusammen-fassen. Denn viele der Anwesenden hatten eine gemeinsame sportliche Vergangenheit, und derlei Zusammentreffen werden immer wieder gerne zum Gedankenaustausch genutzt, bei denen die Sätze mit „Weißt du noch…“ oder „Kennst du noch…“ beginnen.

So war die Stimmung also prima im neuen Vereinsheim des Co-Veranstalters Eintracht Verlautenheide, viele bekannte Gesichter der lokalen Sportvereine hatten sich eingefunden. Einige Vereine stellten sich erstmalig der Herausforderung, auf überdachtem Geläuf den vermeintlich „Großen“ der Szene das berühmte Bein zu stellen.

So konnte Organisator Leo Pennings, Obmann des Mitgastgebers DJK FV Haaren stolze 28 Zusagen für das Turnier am 28. und 29. Januar in der Halle Neuköllner Straße melden. „Meines Wissens ist es das größte Starterfeld bei diesem jährlich stattfindenden Turnier“, freute er sich auf spannende Spiele. Diese Sichtweise griff Sascha Schaffrath vom Hauptsponsor Aachener Sparkasse auf. „Die Sparkasse ist ein verlässlicher Partner für den Amateurfußball in unserer Region. Es ist für uns eine Freude, als Sponsor für hoffentlich sportlich faire Wettkämpfe den Veranstaltern helfen zu dürfen“, weiß er um die Notwendigkeit der wirtschaftlichen Unterstützung.

Dabei ist der Segen der zahlreichen Meldungen gleichzeitig auch ein kleiner Fluch: „Große Verzögerungen können wir uns bei so vielen Spielen nicht leisten“, kündigte Pennings eine straffe Organisation an. Haarens Vorsitzender Adi Hermanns unterstrich noch einmal die große Kameradschaft in der Fußballfamilie: „Wer weiß, wie das Verhältnis zwischen Verlautenheide und Haaren in früheren Jahren aussah, kann sich heute nur wundern. Es ist herrlich zu sehen, was wir mittlerweile für ein tolles Miteinander leben“, blickte er auf eine erfreuliche Entwicklung im Innenverhältnis zurück.

Dann traten die Hauptakteure des Abends ins Rampenlicht: Ilias Hiller und Paul Römer waren für das Losglück verantwortlich, die beiden Jugendspieler wechselten sich bei der Zuweisung der Teams in die einzelnen Gruppen ab. Pennings erläuterte im Vorfeld das Vorgehen. „Die am höchsten spielenden sieben Teilnehmer werden als Gruppenköpfe gesetzt, die übrigen Mannschaften werden hinzugelost.“

Und so entstanden sieben Gruppen, in denen der Erstgenannte als der vermeintliche Favorit gilt. Die Gruppenersten und der beste Gruppenzweite qualifizieren sich nach der Gruppenphase für das Viertelfinale. Aber speziell im Hallenfußball bei einer Spielzeit von einmal zwölf Minuten ist manche Überraschung programmiert. Dessen sind sich natürlich alle bewusst, die einen hoffen auf ein überraschendes Weiterkommen, die anderen fürchten die mögliche Blamage. Aber einheitlich formulierten alle Verantwortlichen einen Wunsch: Man hofft auf fairen Sport ohne Verletzungen. Die genauer Anstoßzeiten wird unsere Zeitung als Medienpartner des Turniers zeitnah veröffentlichen.

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