Hallenmeisterschaft: Davids wollen Goliaths ein Bein stellen

Von: Peter Schopp
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Der SV Eilendorf mit Trainer Achim Rodtheut sieht die Stadtmeisterschaft als „willkommene Vorbereitungseinheit“. Foto: A. Steindl, K. Bauer (3)
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Franz Drießen, Geschäftsführer vom Ausrichter FV Vaalserquartier, hofft auf den großen Coup. Foto: A. Steindl, K. Bauer (3)
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Manfred Werner, Obmann von Alemannia II, peilt mit den Schwarzgelben die Titelverteidigung an. Foto: A. Steindl, K. Bauer (3)
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Hans Peters, Geschäftsführer von Westwacht Aachen, sieht sein Team in einer schwierigen Gruppe. Foto: A. Steindl, K. Bauer (3)

Aachen. Das Duell „David gegen Goliath“ hat immer seinen Reiz – und lässt gerade im Fußball oftmals sogenannte Wunder passieren. So darf man auch am Sonntag, 31. Januar, in der Halle Neuköllner Straße bei der Hallenstadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup ab 11 Uhr wieder darauf hoffen, dass die Großen in der Auseinandersetzung mit den Kleineren ins Stolpern geraten.

Einer dieser Kleineren ist die Vertretung des Gastgebers FV Vaalserquartier. Alle Beteiligten sind froh und stolz, die Zwischenrundengruppe C am Finaltag erreicht zu haben. Als Gruppenerster qualifiziert, wird der B-Ligist versuchen, gerade auch gegen den Landesligisten und Gruppenfavoriten Hertha Walheim eine gute Figur zu machen. Insgeheim schielen die Spieler um Trainer Günter Motté wohl aufs Halbfinale.

Davon wagen sie bei C-Ligist Schwarz-Rot Aachen nicht zu träumen, wenngleich Trainer Darius Krawczyk optimistisch ist. „In einem Spiel von 15 Minuten ist beim Hallenfußball Vieles möglich, und wir haben in der Vorrunde gut gespielt“, blickt er gespannt auf den Sonntag. Allerdings heißt der Favorit in Zwischenrundengruppe A eindeutig Alemannia Aachen II.

Der Titelverteidiger kommt in unruhigen Zeiten, die Schlagzeilen der vergangenen Wochen hängen nach. „Davon lassen sich meine Spieler aber nicht beeinflussen, wir konzentrieren uns auf die sportlichen Aufgaben“, stellt Manfred Werner, Organisationsleiter des Nachwuchsleistungszentrums bei der Alemannia, klar, „bei uns sind bis auf Torhüter Roy Flekken alle Mann fit“.

Das Ziel de Mittelrheinligisten ist das Halbfinale, auch wenn Werner natürlich um die Besonderheiten in der Halle weiß. „Alles ist möglich in der kurzen Spielzeit“. Schließlich sei man beim Turniersieg im vergangenen Jahr zwei Mal im Siebenmeterschießen siegreich gewesen. Der Faktor Glück spiele dann eben auch eine Rolle.

Die Zwischenrundengruppe C ist wohl die am besten besetzte Gruppe. Was es für den Bezirksligisten von Westwacht Aachen und B-Ligist VfR Forst nicht einfacher macht, stehen ihnen doch mit dem FC Inde Hahn aus der Landesliga sowie dem SV Eilendorf als Mittelrheinligist zwei echte „Goliaths“ gegenüber. Halten die „Indemänner“ in der laufenden Saison noch Kontakt zur Tabellenspitze, sieht es beim SVE als Tabellenletztem ziemlich düster aus.

Trainer Achim Rodtheut gibt sich aber sehr kämpferisch. „Hallenspiele sind immer etwas Besonderes. Da geht es auch um Reputation, deswegen ist meine Mannschaft heiß auf den Sonntag“. Dabei wird ihm allerdings Torwart Marco Müllegans fehlen, denn dieser fällt nach einem im Training erlittenen Kreuzbandriss für längere Zeit aus. In der Rückrunde möchte der SVE mit voller Kraft das Unternehmen Klassenerhalt angehen. „Da ist die Hallenstadtmeisterschaft eine willkommene Vorbereitungseinheit“, sagt Rodtheut.

Die Gruppenersten der drei Zwischenrundengruppen sowie der beste Zweite qualifizieren sich für das Halbfinale, das um 16.30 Uhr angepfiffen wird. Das Finale ist für 17.12 Uhr geplant.

Die Zuschauer erwarten am Sonntag spannende Spiele um den Pokal des Hauptsponsors, der Sparkasse Aachen. Die Organisatoren des FV Vaalserquartier haben die Grundlage für gute Unterhaltung geschaffen. Jetzt müssen nur noch die Davids gegen die Goliaths bestehen.

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