Hallenfußball-Stadtmeisterschaft: Technik und Tempo sind hier die Trümpfe

Von: hpl
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Schnelligkeit und Technik als Trumph: Dei der Hallen-Stadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup treten die ligahöchsten Teams an, aber auch die vermeintlichen Außenseiter haben eine Chance. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Man darf getrost von einem Stelldichein der bedeutendsten Amateurvereine unserer Stadt sprechen – wenn man das Fehlen der Aachener Alemannia einmal übersieht.

Wenn aber am Samstag und Sonntag des kommenden Wochenendes (8./9. Februar) in der Sporthalle an der Neuköllner Straße die Partien um die Hallen-Stadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup angepfiffen werden, sind alleine fünf Landesligisten mit von der Partie: Hertha Walheim, Westwacht Aachen, der SV Eilendorf, die Eilendorfer Arminia und Rhenania Richterich. Eine solche Konstellation gab es bei einer Aachener Hallen-Stadtmeisterschaft noch nie.

Verständlich, dass die beiden Ausrichter des zweitägigen Cups, Eintracht Verlautenheide und DJK FV Haaren, dem Turnier entgegenfiebern, in dessen Vorbereitung sie viel Elan und Begeisterung investiert haben. Sie hoffen auf regen Zulauf der hiesigen Fußballfans zu dem Turnier, bei dem die Sparkasse Aachen wieder als Hauptsponsor und unsere Zeitung als Medienpartner präsent sind.

Über die Favoritenrolle zu spekulieren, verbietet sich gleich aus zwei Gründen: Mehrere Mannschaften befinden sich auf Augenhöhe, wie zum Beispiel Walheim und der SV Eilendorf. Auf dem Rasen haben zudem die Eilendorfer Arminen im Laufe der Landesliga-Vorrunde gezeigt, dass mit ihnen bei halbwegs komplettem Kader zu rechnen ist. Der zweite Grund liegt im Wesen des Hallenfußballs: Die Partien bis zu den Halbfinals laufen jeweils über 15 Minuten, und wenn es einem klassentieferen Verein gelingt, in Führung zu gehen, dann kann den Oberen – frühere Turniere haben dies gezeigt – ganz schnell die Zeit davonlaufen. Aber genau das ist eine der besonderen Zutaten der Hallen-Stadtmeisterschaft.

24 Vereine haben ihre Teilnahme zugesagt, sie spielen in sechs Gruppen à vier Mannschaften. Das Eröffnungsspiel bestreiten am Samstag, 8. Februar, ab 14 Uhr Eintracht Verlautenheide und Borussia Brand; gegen 22 Uhr ist am Samstag Abpfiff. Am darauffolgenden Sonntag, 9. Januar, geht es bereits um 10 Uhr los, das Endspiel wird nach Plan um 17.30 Uhr angepfiffen. Da sowohl die beiden Halbfinals als auch das Endspiel über 2x10 Minuten gespielt werden, ist bereits kurz nach 18 Uhr mit der Siegerehrung zu rechnen, die ein Vertreter der Sparkasse Aachen übernehmen wird.

In gewisser Weise betreten die beiden Organisatoren Neuland, denn auf eine Zwischenrunde wie bei vergangenen Turnieren wird diesmal verzichtet. Hier wurden in der Regel die Klassenhöheren gesetzt. Es geht in den Gruppenspielen direkt um die acht Qualifikationen für das Viertelfinale, in dem sich die sechs Gruppenersten und die zwei besten Gruppenzweiten gegenüber stehen. Der Modus verspricht mehr Spannung und bei den Vereinen dichteres Interesse.

In der Gruppe 1 gibt es keinen Favoriten, in Gruppe 6 ist Inde Hahn Favorit. Zudem gelten die Landesligisten als Kandidaten aufs Weiterkommen. Besondere Spannung verspricht die Partie in Gruppe 4, bei sich am Samstag ab 18.20 Uhr die beiden Landesligisten Rhenania Richterich und Hertha Walheim gegenüberstehen. Aber selbst der Verlierer der Partie ist noch nicht endgültig ausgeschieden.

Fünf gegen Fünf heißt es in jedem Spiel der 5. Hallen-Stadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup. Das garantiert schnellen und rasanten Fußball. Besucher der vergangenen Turniere wissen aber auch, dass sich der Besuch des Turniers noch aus einem anderen Grund lohnt: Jede Stadtmeisterschaft ist nicht nur ein Stelldichein der besten Amateurvereine – er ist auch ein überaus beliebter Treffpunkt aller lokalen Fußballfans. Auch unter diesem Aspekt freuen sich die Ausrichter auf möglichst viele Zuschauer.

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