Hallenfußball-Cup: „Shakers“ wirbeln bis zum Sieg

Von: Tim Habicht
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Diesmal ging der begehrte Kelch nicht an ihnen vorüber: Die "BioTV Shakers" (Mitte) heimsten den Hallenfußball-Cup der Sparkasse in. Was den Spaß der Zweit- und Drittplazierten von "Mediättäck" (links) und "ERC Energielücke" sichtlich nicht schmälern konnte. Foto: Andreas Schmitter
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Diesmal ging der begehrte Kelch nicht an ihnen vorüber: Die „BioTV Shakers“ (Mitte) heimsten den Hallenfußball-Cup der Sparkasse in. Was den Spaß der Zweit- und Drittplazierten von „Mediättäck“ (links) und „ERC Energielücke“ sichtlich nicht schmälern konnte. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Da musste Clemens Lattermann erstmal durchatmen. Nach anstrengenden zwölf Minuten im Finale des RWTH-Hallenfußball-Cups stand fest: Sein Team hat den Pokal gewonnen! „Das war völlig überraschend für uns“, gestand Lattermann, der die „BioVT Shakers“ als Kapitän zum Turniergewinn führte.

Denn es ist bereits die fünfte Teilnahme für die Bioverfahrenstechniker am großen RWTH-Cup. „Bisher sind wir aber immer in der Vorrunde ausgeschieden“, gibt Lattermann lachend zu. Den Erfolg in diesem Jahr begründet er mit einer tollen Teamleistung. „Da hat einfach alles gepasst. Vor allem unsere Torfrau, die Susanne, hat heute super gehalten.“

Denn bei diesem Cup kommt es nicht unbedingt auf den großen Erfolg an. Es geht eher um Spaß, Zusammenhalt, Teamgeist. Dass dieses Spektakel wieder ganz besonders wurde, dafür sorgten die engagierten Zuschauer, die ihre Teams und alle Akteure toll unterstützten. Trompete wurde gespielt, selbst gebastelte Fahnen wurden geweht, und es wurde lautstark gesungen. „Eine besondere Rolle spielen beim RWTH Hallenfußball Cup 2014, der mit maßgeblicher Unterstützung der Sparkasse Aachen auf die Beine gestellt wurde, das Gemeinschaftsgefühl und die Kreativität. Das ist schon bei der Anmeldung für die Mixmannschaften deutlich geworden, denn jedes Team muss mindestens zwei Frauen spielen lassen“, erklärt Meike Kneip, Presseassistentin am Hochschulsportzentrum. Denn wegen der begrenzten Hallenkapazitäten konnten maximal 20 Mannschaften teilnehmen. Deswegen entschied eine Kreativbewerbung über die Teilnahme.

Dabei sind die Teams vielfältig, decken sozusagen das gesamte Studienbild der RWTH Aachen ab. Egal ob Bioverfahrenstechnik, Mathematik, das Hochschulradio oder auch das Institut für Luft- und Raumfahrttechnik – alle waren dabei und hatten Spaß. Auch Susanne Römer, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit der Sparkasse, war während des Turniers in der Halle und übergab die Preise bei der Siegerehrung. „Wir unterstützen seit über zehn Jahren den Hochschulsport. Dabei ist die Zusammenarbeit immer richtig gut und problemlos. Das Ganze macht einfach Spaß“, sagt Römer.

Dass es nicht unbedingt um den Erfolg ging, zeigte die Siegerehrung. Auch die weit hinten platzierten Mannschaften feierten mit einstudierten Tänzen. Preise gab es für die ersten drei Mannschaften. Der Sieger, die „BioVT Shakers“, gewann 250 Euro. Der Titelverteidiger „Mediättäck“ bekam als Zweiter 150 Euro, und „ERC Energielücke“ durfte sich als Dritter über 100 Euro freuen. Aber nicht nur Teilnehmer, die auf dem Platz gute Leistung zeigten, bekamen Preise. Die Frauenfußballmannschaft der RWTH Aachen wurde in einer von zwei Sonderkategorien zum Sieger der Herzen gekürt. Für die kreativste Bewerbung gab es für die „Intackers United“ und das Hochschulradio Aachen jeweils ein Fässchen Bier. Fünf Liter Bier gab es zusätzlich auch noch für das Siegerteam „Shakers“. Der Inhalt dürfte wohl nicht lange im Fass geblieben sein. „Jetzt wird auf jeden Fall der Sieg gefeiert“, grinste Kapitän Clemens Lattermann mit dem Fässchen unter dem Arm.

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