Hallencup: Sechs Teams kämpfen in der ersten Aachener Vorrunde

Von: Helga Raue
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Können am Mittwoch erst im Vorrundenfinale aufeinandertreffen: der FC Inde Hahn (in Gelb) und VfL Vichttal. Archivfoto: Andreas Steindl

Aachen. Geht es ans Strafstoßschießen wird aus einem Keeper auch schon einmal ein Held. Mit Marcel Herzog hatte der Fußball-Landesligist seinen etatmäßigen Kreisliga-B-Torwart im Gehäuse stehen. Drei Mal parierte Herzog im Neunmeterschießen gegen Hertha Walheim, und der VfL Vichttal durfte über das Finalticket jubeln.

Am Mittwochabend, 18 Uhr, muss der VfL in der Halle Neuköllner Straße wieder ran, während Landesligist Walheim erst am Samstag, 2. Januar,  15 Uhr, in der zweiten Aachener Vorrunde um den Einzug in die Endrunde des 32. Sparkassen-Hallencups, den unsere Zeitung präsentiert, kämpft.

Drei Mal Schwarz-Gelb

Das Los hat es so entschieden, und es stellt gleich drei Klubs vor die Frage: „Was ziehen wir heute an?“. Denn mit Mittelrheinligist Ale-mannia Aachen II sowie den beiden Landesliga-Aufsteigern FC Inde Hahn und Alemannia Mariadorf stehen gleich drei Klubs in Schwarz-Gelb in der Vorrunde E. Und das Los wollte es auch, dass sich wie in den beiden letzten Jahren Alemannias U 21 und Hahn gegenüberstehen. Anfang Januar 2015 gewannen die Aachener, die sich dann aber Vichttal geschlagen geben mussten. „Ich fahre nicht dahin, weil ich nicht Besseres zu tun habe“, sagt Marc Gillessen augenzwinkernd. „Wenn wir kommen, dann wollen wir gewinnen, zumindest wollen wir unsere Bestes geben. Wir nehmen den Hallencup ernst.“ Aachens Coach hat Personalsorgen, einige Akteure sind krank. „Doch ich habe neun Jungs zusammen, die motiviert sind“, ist Gillessen zuversichtlich. Im Team steht u. a. Noch-U 21-Kapitän Meik Kühnel, der zum Regionalliga-Team aufgestiegen ist, sowie Felix Korb, dem der Sprung bereits im Sommer gelungen war.

Die Gruppe F wird angeführt von Landesligist VfL Vichttal, der sich mit den beiden ambitionierten Bezirksligisten Germania Eicherscheid und Arminia Eilendorf messen muss. Vor Jahresfrist saß Andi Avramovic noch beim Hallencup auf der Tribüne und verfolgte als designierter Coach den Auftritt der Vichttaler. „Die wussten natürlich, dass ich genau hinschaue“, scherzt Avramovic.

Gegen den Ex-Klub

In der Vorrunde muss er mit dem VfL ausgerechnet gegen sein früheres Team, Arminia Eilendorf, antreten. „Da wir in der Halle keinen Druck haben, freue ich mich auf das Aufeinandertreffen. Jedes Team hat fünf, sechs, sieben gute Hallenfußballer in seinen Reihen, so dass alles möglich ist“, so der VfL-Coach, der seine Jungs „auf freiwilliger Basis“ rekrutierte. Und so wird im Vichttaler Trikot wohl ein Mix aus erster und zweiter Mannschaft sowie A-Jugend ins Rennen gehen. „Wir wollen vor allem die tolle Atmosphäre beim Hallencup, dem schönsten Turnier in der Region, genießen, werden aber versuchen, das Beste herauszuholen. Wichtig ist nur, dass sich niemand verletzt.“

Am Dienstagabend qualifizierte sich Titelverteidiger FC Wegberg-Beeck in der Heinsberger Vorrunde für das Finale in Aachen, in der Düre-ner Vorrunde hatte Viktoria Arnoldsweiler das Ticket gelöst. Als bester Zweiter aus diesen beiden Vorrunden reist Freialdenhoven/Teveren nach Aachen.

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