Hallen-Stadtmeisterschaft: Es geht im doppelten Sinne um die Wurst

Von: hpl
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Tempo und Technik: Bei der Hallen-Stadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup kommen Freunde des gepflegten Amateur-Fußballs auf ihre Kosten. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Ab Sonntag geht es in der Halle um die Wurst. Natürlich auf dem Feld in der großen Halle des Berufskollegs an der Neuköllner Straße. Da wo zahlreiche Aachener Amateurkicker ein Ziel haben: den Titel des Hallen-Stadtmeisters zu holen.

Aber auch wenige Meter höher geht es um die Wurst – im wahren Wortsinn. Denn zur fußballerischen Feinkost kommt die kulinarische Leibspeise der Fußballfans. Was erfahrene Hallenfußball-Fans durchaus zu schätzen wissen: Die Stadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup ist nämlich auch ein beliebter Treffpunkt aller inaktiven Kickerfreunde. Die Ränge werden zum Fan-Treff.

Es ist alles gerichtet, die beiden Gastgeber VfL 05 Aachen und Blau-Weiß Aachen-Burtscheid haben Erfahrung und Engagement in die Waagschale geworfen, um ein blitzsauberes Turnier auf die Beine zu stellen. 27 Vereine haben ihre Teilnahme zugesagt – vom D-Ligisten in der Kreisliga bis zum Mittelrheinligisten. Für sportliche Würze ist also in jedem Fall gesorgt.

In der Sparkasse Aachen haben die Veranstalter einen verlässlichen Hauptsponsor, in unserer Zeitung auch in diesem Winter ihren Medienpartner. Nun ist es aber nicht so, dass die vermeintlich kleineren Klubs chancenlos wären. Was an zwei Umständen liegt: In den fünf Gruppen der Vorrunde, die am Sonntag, 25. Januar, und Samstag, 31. Januar, ausgespielt werden, machen die Klassentieferen die Sieger aus.

Und die bieten am Sonntag, 1. Februar, dann in den Gruppenspielen der Finalrunde den besten Teams des Aachener Amateurfußballs die Stirn. Den Sportfreunden Hörn und dem FV Vaalserquartier ist am kommenden Sonntag um 10 Uhr der Auftakt um den Sparkassen-Cup vorbehalten.

Das Feld war noch nie so stark besetzt, denn mit der Zweitvertretung von Alemannia Aachen, dem SV Eilendorf und Hertha Walheim haben gleich drei Fünftligisten ihr Kommen zugesagt. Zweiter Umstand, der für Spannung sorgt, ist die kurze Spielzeit. In den Vorrunden werden zweimal zehn Minuten gespielt, in der Finalrunde beträgt die Spieldauer einmal 15 Minuten in der Gruppe und zweimal zehn Minuten ab dem Halbfinale. Ein Tor und die richtige Defensivtaktik haben in der Vergangenheit bereits oft zu Überraschungen geführt. Gegen 17.30 Uhr steht dann am 1. Februar fest, wer den Pokal für ein Jahr mit ins Vereinsheim nehmen kann.

Zurück zur Wurst. Hier können die Besucher ganz entspannt bleiben: Der Geschäftsführer des VfL 05 Aachen, Kubilay Tuglu, ist von Beruf Koch. Für Qualität dürfte also gesorgt sein. Neben den gewohnten Kaltgetränken gibt es Kaffee und Tee, Bockwurst, Frikadellen, Gulaschsuppe und selbst gebackenen Kuchen. Es darf ordentlichen zugelangt werden, denn die Ausrichter sollen legitimerweise mit einem kleinen Polster zur Finanzierung der Vereinsarbeit aus dem Turnier gehen.

Die Eintrittspreise sind dennoch moderat gestaltet: An den beiden Vorrundentagen zahlen Männer zwei Euro, nur einen Euro müssen Frauen, Rentner, Studenten und Schüler berappen. Bei der Endrunde kostet der Eintritt für die genannten Besucher vier, ermäßigt zwei Euro. Es dürfte also in jedem Fall noch Geld übrig bleiben für – genau, die Wurst.

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