Haaren: Keine Bäume entlang des Nirmer Weges

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Haaren. Aus dem Wunsch der Grünen in der Haarener Bezirksvertretung, durch mehr Grün den Nirmer Weg aufzuwerten, wird nichts.

Die Bezirksvertretung hatte große Bedenken, dass die gewünschte Pflanzung von einigen Bäumen entlang des Weges den Landwirten kritisch gesehen werde. Sie könnten ein Hindernis für die schweren Landmaschinen sein, gab Bezirksbürgermeister Ferdinand Corsten (CDU) zu verstehen.

„Ein paar Bäume müssen doch möglich sein“, wünschte sich Ursula Becker (Grüne), sei doch der Nirmer Weg eine fußläufige Verbindung zwischen Haaren und Eilendorf, er folge parallel dem Lauf des Haarbachs. Becker sieht die starke Nutzung von Spaziergängern und Radfahrern und spricht von Naherholung. Eine Randbepflanzung würde den Weg windgeschützter und attraktiver gestalten, sie denk an ein Ackerstreifen-Randprogramm für eine mögliche Umsetzung. Und da gab es erhebliche Zweifel im Gremium, dass die Landwirte nicht mitspielen werden.

Corsten signalisierte Bauchschmerzen mit dem Grünen-Antrag, für Ursula Becker sei es dennoch eine Anfrage wert. Für Hans Mambor (FDP) mache das wenig Sinn, eine Randbepflanzung wäre für die Landwirte chaotisch. Das ginge nur, wenn die Anlieger mitziehen, weiß auch die SPD. Bei einer Ja-Stimme und zwei Enthaltungen wurde der Grünen-Antrag abgelehnt.

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