Aachen - „Guter Freund“ befindet sich auf der Zielgeraden

„Guter Freund“ befindet sich auf der Zielgeraden

Von: Kathrin Albrecht
Letzte Aktualisierung:
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Noch überwiegt die Umtriebigkeit einer Baustelle: In wenigen Wochen soll das am „Guten Freund“ schon anders sein. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Noch überwiegt im Quartier „Guter Freund“, das an der Ecke Eisenbahnweg/Freunder Straße entsteht, die Umtriebigkeit einer Baustelle. Doch bald soll das anders sein. Zum 1. November werden die ersten Wohnungen an die Mieter übergeben.

„Wohnen unter Freunden möglich machen“, das wollte der Träger des Quartiers, die Landmarken AG, nach eigenen Aussagen mit dem Projekt erreichen. Einüben konnten das Neugierige und potenzielle Mieter bei einem Quartiersfest am Freitag bereits mit Würstchen und Kartoffelsalat. Auch die Kita, für die die Stadt Räume im Quartier angemietet hat und die von der AWO betrieben wird, steht damit kurz vor der Eröffnung.

Zufrieden mit dem Stand des Projektes ist Norbert Hermanns, Vorstandsvorsitzender der Landmarken AG: „Von den insgesamt 248 zur Verfügung stehenden Wohnungen sind 180 schon vermietet.“ Das betrifft vor allem den Anteil der öffentlich geförderten Wohnungen, die mit einem Wohnberechtigungsschein (WBS A oder B) gemietet werden können. Interessenten konnten sich seit Januar bewerben. „In der ersten Phase hatten wir 20 bis 30 Anfragen pro Monat“, berichtet Hermanns, in den Sommermonaten gab es eine leichte Flaute, nun ziehe die Nachfrage wieder an.

Besonders groß sei die Nachfrage bei kleineren Wohnungen mit einer Größe von 45 bis 60 Quadratmetern sowie bei Wohnungen ab 90 Quadratmetern, die für Familien geeignet sind. Zum Frühjahr wird auch eine Seniorentagesbetreuung fertig, die zwölf Plätze anbietet und ebenfalls von der AWO getragen wird. Bis zum Sommer 2018 sollen Schritt für Schritt immer zwei Häuser der insgesamt 17 Häuser fertiggestellt und an die Mieter übergeben werden. Dass sich viele Mieter bis dahin noch mit Baustellenlärm und -dreck arrangieren müssen, sei den Mietern aber bewusst, sagt Hermanns.

Um das „Wohnen unter Freunden“ möglich zu machen, habe die Landmarken-Tochtergesellschaft AMW Projekte, die die Häuser des Quartiers als Vermieterin betreut, bei der Auswahl der Mieter darauf geachtet, dass alle Generationen und mehrere Nationalitäten vertreten sind. Auch Menschen mit Behinderung gehören zu den zukünftigen Mietern.

„Ideal, was hier zusammen geboten wird“, findet Bürgermeisterin Margrete Schmeer. Umso unverständlicher sei für sie, dass ein Teil des angrenzenden Grundstücks, das für Gewerbe vorgesehen ist, nicht ebenfalls als Wohnraum genutzt werden durfte. Angesichts der dringend benötigten Wohnungen sei das nicht einzusehen. Für die neuen Mieter im Quartier stand jedoch erst einmal die Vorfreude im Vordergrund. Eine Modellwohnung gab schon mal einen ersten Eindruck, wie das neue Heim aussehen kann.

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