Gute Arbeit des „Space“ ist an vielen Stellen ablesbar

Von: Birgit Broecheler
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Fünf Jahre "Space" in Walheim: Der Vorsitzende Edgar Offermanns (am Mikro) zog mit den zahlreichen Jugendlichen eine positive Bilanz. Foto: Kurt Bauer

Walheim. Mit einem kunterbunten Fest, Rap-Gesang und Hiphop-Tanz hat der Kinder- und Jugendtreff Space in Walheim das fünfjährige Bestehen seiner Kleinen Offenen Tür (KOT) gefeiert. Zu den mehr als 50 Gästen, die sich in den Räumen des Hauses in der Albert-Einstein-Straße 20 drängten, gehörte auch Oberbürgermeister Marcel Philipp.

Der OB lobte das Engagement des Vereins, der neben der Kleinen Offenen Tür auch mobile Jugendarbeit und das Sportprogramm „Nachtaktiv“ betreibt.

„In Aachen gibt es noch nicht so viele Einrichtungen wie das Space. Aber Stabilität und Unterstützung für Kinder- und Jugendliche sind sehr wichtig“, sagt Philipp in seiner Rede vor Erwachsenen und Jugendlichen. Es sei daher unerlässlich, diese verlässlichen Strukturen auszubauen. „Wenn Sie weiterhin so gute Lobbyarbeit machen, wird es gelingen, das Angebot dauerhaft zu sichern. Die Stadt Aachen steht dabei an Ihrer Seite“, versprach der OB Vorstand und Mitarbeitern des Space.

Auch Hans-Georg Schornstein, Pfarrer von St. Anna Walheim, zeigte seine Anerkennung für die Arbeit der Jugendeinrichtung: „Mein Herz schlägt für die offene Jugendarbeit. Hier dürfen die Jugendlichen Mensch sein und sich einbringen“, lobte der Pfarrer.

Bis zu 70 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen sechs und 17 Jahren nehmen wöchentlich die Angebote im Space wahr. Ob Billard, Kochen, Kino oder Disco – die Einrichtung, die bereits seit 1996 existiert, aber 2008 erst offiziell als KOT anerkannt wurde, hält für jeden Geschmack etwas parat. Jugendliche, die nicht ins Haus kommen, versucht Space-Leiterin Nadine Zillekens mit der mobilen Jugendarbeit abzufangen. „Ich gehe dorthin, wo Jugendliche sich treffen, und versuche, mit ihnen ins Gespräch zu kommen.“

Mit Erfolg – finden auch in Walheim ansässige Unternehmen. Bushaltestellen werden weniger verschmutzt, Autos seltener beschädigt, die Zahl der herumlungernden Jugendlichen ist kleiner geworden.

Die gute Arbeit des Space hängt aber vor allem von der Finanzierung der Einrichtung ab. „Die öffentlichen Mittel sind nicht kostendeckend. Wir sind stark auf Spenden angewiesen“, berichtet Space-Vorstand Edgar Ortmanns. Und Leiterin Zillekens wünscht sich außerdem „eine zusätzliche feste Kraft, um Kontinuität in der Kinder- und Jugendarbeit zu gewährleisten.

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