Grundsteinlegung für das neue Patchworkhaus

Von: acb
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Grundsteinlegung: Das Patchworkhaus als Mehrgenerationenprojekt in der Schopenhauer Straße will eine neue Form des Wohnens schaffen. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Ein Mehrgenerationenprojekt, das sich gemeinschaftliches Miteinander auf die Fahne geschrieben hat, soll zukünftig Jung und Alt ein neues Zuhause bieten. In der Schopenhauerstraße 21 in Forst entsteht derzeit ein Patchworkhaus.

Jetzt versammelten sich neben der Wohnungsgenossenschaft „PatchWorkHaus in Aachen – gemeinsam leben eG“ auch Architekten, Investoren, künftige Bewohner, Nachbarn, Freunde und weitere Interessenten an der Baugrube, um die Grundsteinlegung zu feiern.

Auch Bürgermeister Norbert Plum, der den Genossenschaftlern während der Planung und Bauphase beratend zur Seite steht, freut sich sehr über das Großprojekt und hat großen Respekt vor der Energie und dem bürgerlichen Engagement der zukünftigen Bewohner. „Das Projekt ist eine Bereicherung für den Aachener Wohnraum und ist ein vorbildliches Konzept für solidarisches Zusammenleben, vor allem in Zeiten des demografischen Wandels.“ Die Stadt unterstütze alternatives Bauen, leider gebe es aber immer noch zu wenig solcher Projekte in Aachen.

Insgesamt werden in sechs Gebäuden 20 energieeffiziente Wohnungen entstehen, die sowohl Mietern als auch Eigentümern Wohnraum bieten sollen. Auch wenn schon einige der Wohnungen vergeben sind, sind die Genossenschaftler noch auf der Suche nach weiteren Mitbewohnern. „Hier ist einfach für jeden etwas dabei“, sagt Petra Reinert, Mitglied des Vorstands von „PatchWorkHaus Aachen“. Die Wohnungen werden zum Teil barrierefrei sein, es wird mehrere Sozialwohnungen und außerdem einen Gemeinschaftshof geben. „So kann jeder von dem anderen profitieren und sich gegenseitig unterstützen. Uns geht es vor allem um die Anteilnahme am Leben des Menschen von nebenan.“

Es sei eine langer Weg gewesen seit 2008, als die Entscheidung fiel und als man sich fragte: „Was wollen wir wo und mit wem?“, bis zum ersten Spatenstich. „Ich kann es kaum glauben, dass es Ende des Jahres endlich so weit ist, dass wir hier einziehen können“, so Reinert.

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