Grundschulen: Laurensberg besonders gefragt

Von: sh
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Es dürfte voll werden auf dem Pausenhof: Die Grundschule Laurensberg verzeichnet mit 77 die meisten Anmeldungen in Aachen. Foto: V. Richter

Aachen. Welcher Standort ist besonders gefragt? Wo ist der Zuspruch am geringsten? Seit gestern liegen die Anmeldezahlen für die Aachener Grundschulen für das Schuljahr 2017/18 vor. Am Abend wurden sie von der Verwaltung den Politikern des Schulausschusses präsentiert. Und um eines vorweg zu sagen: Die großen Überraschungen und „Problemfälle“ scheinen dieses Mal nicht dabei zu sein.

Das dürfte die Fachpolitiker freuen. Mussten sie sich in den vergangenen Jahren doch vor allem mit dem Sorgenkind Barbaraschule beschäftigen. Dort lagen die Anmeldezahlen immer wieder deutlich unter den geforderten Mindestgrenzen. Trotz großer politischer Anstrengungen, den Standort zu erhalten, musste in diesem Jahr das Aus der Barbaraschule in Rothe Erde besiegelt werden. Solch ein Szenario droht im kommenden Jahr nicht.

Dieses Mal verzeichnet der katholische Standort Horbach der GGS Richterich die niedrigste Anmeldezahlen (13). Allerdings waren sich hier zuletzt Schulaufsicht und Politik stets einig, die Einrichtung zu erhalten. Die Untergrenze der Schülerzahl für eine Klassenbildung liegt den Regeln nach bei 15, die Obergrenze bei 29. In Einzelfällen kann man von diesen Vorgaben aber abweichen und Ausnahmen genehmigen.

Eine andere kleine Grundschule, die in der Vergangenheit wenige Anmeldungen verzeichnen musste, war die Feldstraße nahe der Jülicher Straße in Aachen-Nord. Doch nach 14 Anmeldungen im Vorjahr listet die städtische Übersicht dieses Mal 36 Kinder auf, die dort ab kommenden Sommer die erste Klasse besuchen sollen.

Stark nachgefragt sind die Grundschulen Laurensberg (77 Anmeldungen) und Am Römerhof (74). Da beide Schulen dreizügig angelegt sind – also drei erste Klassen eingerichtet werden – dürfte es allerdings kein Problem darstellen, alle Kinder unterzubringen. Etwas enger wird es da schon in der nur zweizügigen Grundschule Am Lousberg, bei der 71 Kinder angemeldet wurden. Die private Domsingschule, die in Trägerschaft des Domkapitels liegt, meldete gestern 43 Anmeldungen.

Insgesamt, teilte die Verwaltung unterdessen mit, werden ab kommenden Sommer 2072 i-Dötzchen in Aachen erwartet. 1915 Anmeldungen sind bisher bei der Verwaltung eingegangen. Das bedeutet aber auch: Die Eltern von 157 Kindern haben die Anmeldephase, die vom 31. Oktober bis zum 12. November lief, nicht wahrgenommen. Somit können sich die Zahlen in den kommenden Wochen und Monaten noch (geringfügig) ändern. Auch die bevorzugte Behandlung von Kindern mit Behinderung muss von der Fachverwaltung berücksichtigt werden. Daher werden die endgültigen Anmeldezahlen voraussichtlich im Frühjahr 2017 vorgestellt.

Nach aktuellem Stand werden im Sommer 2017 an den 36 städtischen Grundschulen für die Mädchen und Jungen 113 Eingangsklassen gebildet.

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