Walheim - Grundschule Walheim: Eltern fordern eine neue Klasse

Grundschule Walheim: Eltern fordern eine neue Klasse

Von: chc/tka
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Walheim. Wenn Gretel Opitz morgens Grundschüler an einer Walheimer Bushaltestelle sieht, dann ärgert sie sich.

Die Kinder müssen nach Oberforstbach oder Kornelimünster, weil es an der GGS Walheim keinen Platz mehr gibt. Die Schule ist zweizügig, wird also auch im Sommer zwei neue erste Schuljahr eröffnen. Doch es gibt eine Hand voll Anmeldungen mehr, als die Schule fassen kann. 60 Schulplätze gibt es.

Nun haben Eltern die schulpolitische Sprecherin der FDP, Gretel Opitz, angesprochen und Briefe an alle Fraktionen geschrieben. Sie fordern eine weitere Eingangsklasse, auch weil die beiden neuen Klassen wohl die Maximalzahl von 30 Schülern fassen müssen.

Die Eltern sind auch in der Bezirksvertretung Kornelimünster/Walheim vorstellig geworden und haben von ihren Sorgen berichtet. Mit einer dritten Eingangsklasse würde auch das Ziel der Verwaltung von kleineren Klassen (etwa 24 Schüler) erreicht werden.

„Andere Situation als anderswo”

Doch in anderen Fällen -Êden Grundschulen Vaalserquartier, Gut Kullen, Am Höfling und Passstraße -Êhatte die Politik gegen weitere Eingangsklassen gestimmt (wir berichteten), und auch die Schulverwaltung hat bislang diesen Kurs vertreten. Bei der Stadt Aachen heißt es nun laut Pressesprecher Björn Gürtler, die Situation in Walheim werde beobachtet. „Es ist eine andere Situation als an den anderen Schulen”, erklärt Gürtler.

Anders ist in Walheim, dass die angemeldeten Kinder nahezu ausschließlich aus Walheim kommen und die Schule somit erste Anlaufstelle ist. Ob dies eine zusätzliche Eingangsklasse möglich mache, will die Stadt auf Anfrage nicht kommentieren. Doch genau das wünscht nun die FDP im Schulausschuss der Stadt Aachen. Sie fordert die Verwaltung zunächst einmal auf, die Situation zu untersuchen und in der nächsten Sitzung des Schulausschusses am 18. Juni zu erläutern. „An dieser Schule wird sehr gut gearbeitet. Die Zweizügigkeit wird da nicht mehr ausreichen. Es gilt doch immer der Grundsatz kurze Beine, kurze Wege”, sagt Opitz. Auch in den nächsten Jahren werden mehr als 60 Kinder im Anmeldeverfahren erwartet.
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