Aachen - Grundschule Oberforstbach weiht Solaranlage ein

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Grundschule Oberforstbach weiht Solaranlage ein

Von: Philipp Schröders
Letzte Aktualisierung:
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Sonnenenergie für Aachener Schulen: Mit einem Fest wurde an der Grundschule Oberforstbach die Solarstromanlage eingeweiht. Die Anlage versorgt die Schule neun Monate pro Jahr mit Energie. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Noch vor der ersten Stunde haben sich alle Kinder der Gemeinschaftsgrundschule Oberforstbach vor der Schule versammelt. Sie singen das Lied „Vom Aufgang der Sonne” und lassen dann gelbe Ballons in die Luft steigen. An diesem Tag steht alles im Zeichen der Sonne, denn die Schule feiert die Einweihung der Solarstromanlage.

Zwar wurde die Konstruktion schon im März 2008 fertiggestellt, aber der Erbauer der Anlage, Norbert Drees, wollte sie erst einweihen, nachdem auch wirklich die vorher berechnete Leistung für ein Jahr erbracht worden war. Wie der Erbauer bestätigt, ist die Menge des durch den Betrieb der Photo-Voltaikanlage eingesparten klimaschädlichen Kohlendioxids mit etwa 28.000 Kilogramm so groß wie das Gewicht aller Schüler, deren Eltern, der Lehrerschaft und des Hausmeisters zusammen.

Zudem sei die jährlich erzeugte Solarstrommenge von etwa 30.000 Kilowattstunden ausreichend, um die Schule neun Monate lang mit elektrischer Energie zu versorgen. Alle diese Daten können im Foyer der Schule auf einem Schild nachgelesen werden. Außerdem lässt sich anhand einer Anzeige die Menge des bereits produzierten Stroms und des eingesparten Kohlendioxids nachvollziehen.

Die Anlage wurde im Rahmen des Projektes „Sonne für Aachener Schulen” errichtet und von der Stadt gefördert. Die Anlage arbeitet mindestens 20 Jahre lang, wobei die Solarstrommodule bis zu 40 Jahre halten können.

Laut Drees trägt sich die Anlage selber. Wirklich verdient habe er an dem Projekt nichts, da die Planung und Ausführung sehr aufwendig gewesen seien. „Mir ging es vielmehr darum, den Schülern etwas mitzugeben, was für die Zukunft notwendig ist. Außerdem wollte ich ihnen schon früh vermitteln, wie ungeheuer wichtig erneuerbare Energien sind”, erklärt Drees.

Für Rektorin Maria Schiefer passt die Anlage ausgezeichnet in das Gesamtkonzept der Oberforstbacher Grundschule: „Wir setzen uns für nachhaltige Entwicklung ein. In diversen Projekten engagieren sich die Schüler für den Umweltschutz und Energiesparen ist auch immer wieder Gegenstand des Unterrichts.”
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