Laurensberg - Grünes Licht fürs Areal Sandhäuschen

Grünes Licht fürs Areal Sandhäuschen

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:

Laurensberg. Mit geringen Änderungen – von der SPD-Fraktion gewünscht – hat die Bezirksvertretung Laurensberg einstimmig die erste Änderung des Bebauungsplans Nummer 940 (Laurentiusstraße/Sandhäuschen) auf den Weg gebracht. Zuvor hatte der Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen ausführlich das Vorhaben und das Vermarktungskonzept erläutert.

Auf dem ehemaligen Sandhäuschengelände werden 18 Einfamilienhäuser geplant. Grüne und CDU meldeten Bedenken wegen vermehrten Lärms an, der zu erwarten sei. Alexander Gilson (CDU) erklärte aber auch, dass dies möglichen Bauherren klar sein müsse.

Der städtebauliche Grundriss gehe davon aus, dass aufgrund des angrenzenden Sportlärms die beiden westlichen Hausgruppen möglichst eng zusammenstehen sollten. Für Terrasse und Wintergarten sei eine Tiefe von drei Metern zulässig. Ziel sei eine Verbesserung der Gestaltung von Doppel- und Reihenhäusern bei den unterschiedlichen Bauherren.

Zeitplan steht

Eine Informationsveranstaltung habe stattgefunden (es folgt noch ein Bauherrengespräch), hier seien unter anderem die Vorgabe eines Zeitplanes und eine Internetseite erstellt worden. Informationsmaterial in Gestalt eines Handbuchs wurde verteilt. Das Angebot, sich für benachbarte Häuser zu bewerben, sei gut angenommen worden. Da die zukünftigen Bauherren sich bei den zwei Hausgruppen und zwei Doppelhäusern auf jeweils einen Architekten je Doppelhaus beziehungsweise Hausgruppe geeinigt hätten, werde die gestalterische Abstimmung mit hoher Wahrscheinlichkeit einvernehmlich verlaufen.

Das Vermarktungskonzept sehe den Austausch zwischen Bewerbern (Gruppen- vor Einzelbewerbung) vor. Vorleistung für eine Reservierung sei der Architektenvertrag. Vorteile seien die Gleichzeitigkeit der Planung und des Bauens, die Förderung von Baugemeinschaften, frühzeitige Bildung einer Nachbarschaft, angepasste Gestaltungsmöglichkeiten statt starrer Regelungen sowie eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Bauherren.

Bei einer Enthaltung (Georg Biesing, Linke) gab es auch grünes Licht für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nummer 967 – Wildbacher Mühle (Offenstellungs- und Offenlagebeschluss). Bei einer Bürgerinformation wurden Befürchtungen geäußert, dass die zunehmenden Verkehre der die bestehenden Wege der komplexen Wohnanlage überlasten würden, besonders durch den ruhenden Verkehr. Es werden aber in einer vorgesehenen Tiefgarage 22 Stellplätze für die geplanten 13 Wohnungen entstehen.

Durch die Baustelle werden erhebliche Belastungen im Spielstraßenbereich erwartet. Grundsätzlich aber, so die Fachverwaltung, könne der Baustellenverkehr über die öffentlichen Straßenflächen geregelt werden. Die Nachverdichtung mit Mehrfamilienhäusern wurde kritisiert, da die Anwohnerzahl hierdurch erheblich erhöht werde und die geplanten Baukörper die benachbarten Grundstücke verschatten würden. Aus Sicht der Verwaltung aber passen sich die Mehrfamilienhäuser in das Wohngebiet problemlos ein.

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