Grüne setzen wieder auf die Energie der Jugend

Von: Laura Hentz
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Mit neuen Gesichtern in die Zu
Mit neuen Gesichtern in die Zukunft: Katrin Feldmann, Doris Meurer, Leonit Kostoykin, Andreas Mittelstädt, Alexander Cremer und Hilde Scheidt (v.l.) bilden das neue Spitzenteam der Grünen. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. In den letzten zwei Jahren hat sich viel getan bei den Grünen - auf Bundesebene, aber auch hier in Aachen. Fukushima, die Energiewende und die Landtagswahlen in NRW: Nicht nur für diese Themen konnte der Grüne Ortsverband Aachen viele Menschen mobilisieren und eine Menge neuer Mitglieder gewinnen.

Gemeinsam blickten sie auf der Mitgliederversammlung zurück auf Erfolge und Herausforderungen. Und nach der Entlastung des bisherigen Vorstands freut sich der Ortsverband auf das neue Team an der Spitze: Auf seine zweite Amtszeit als Sprecher freut sich der Bachelorstudent Leonid Kostrykin, der seit 2009 bei den Grünen dabei ist.

Unterstützt wird er dabei von der neuen Sprecherin Katrin Feldmann. Die Politikwissenschaftlerin kam im vergangenen Jahr aus den USA zurück, wo sie sich für Schüler einsetzte, die keine Englisch-Muttersprachler sind. Doris Meurer wechselt von ihrem Posten als Beisitzerin zur Kassiererin. Sie setzt sich besonders für Umwelt - und Klimaschutz ein und war bis 2010 als Umweltberaterin in Mexiko City tätig. Ein weiteres bekanntes Gesicht ist die alte und neue Beisitzerin Hilde Scheidt. Die Bürgermeisterin ist seit 1994 bei den Grünen aktiv und setzt sich besonders in den Bereichen Integration sowie Kinder- und Jugendpolitik ein.

Netzpolitik und Demokratie

Ihr neuer Kollege als Beisitzer im Vorstand ist Alexander Cremer. Der Student will junge Themen ansprechen - Netzpolitik und Demokratie im Internet liegen ihm am Herzen. Der Dritte im Bunde der Beisitzer ist Andreas Mittelstädt. Der Architekturstudent ist Sprecher der Grünen Jugend der Städteregion Aachen sowie Vertreter der Grünen Jugend im Kreisvorstand der Grünen. „Es wird Zeit, dass wir Grünen zeigen, was für eine junge Partei wir sind”, findet Mittelstädt und hofft bei der Kreismitgliederversammlung am 9. November als Bundestagskandidat für Aachen aufgestellt zu werden.

Und es bleibt spannend für die Aachener Grünen: Ein Thema, das den Grünen nach wie vor auf den Nägeln brennt, ist die Energiewende. Im ersten Halbjahr 2012 kamen die Erneuerbaren Energien auf rund 25 Prozent der gesamten Energieerzeugung in Deutschland. „Das ist mehr, als selbst die zuversichtlichsten Leute vor 15 Jahren gedacht haben”, freut sich die scheidende Sprecherin Sabine Göddenhenrich. Umso mehr ärgert sie sich darüber, dass die Regierung die EEG-Umlage für die hohen Strompreise verantwortlich mache und die versteckten Kosten der konventionellen Energiequellen völlig vernachlässige. Darum sei es wichtig, ein Zeichen zu setzen und die Windkraftgebiete im Aachener Norden und Süden mit vier beziehungsweise sieben Anlagen auszuweisen.
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