Aachen - Gründerpreis: Viele junge Ideen aus der Städteregion

Gründerpreis: Viele junge Ideen aus der Städteregion

Von: Eva Onkels
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Gruppenbild mit Siegern: Norbert Laufs (Mitte), stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse, zeinete beim Deutschen Gründerpreis die besten Schülerteams aus der Städteregion aus. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. „Deutschland braucht Gründer“, stellt Norbert Laufs, stellvertretender Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, fest und blickt stolz auf die Schüler vor ihm. Denn diese Schüler haben bewiesen, dass sie Gespür für Innovationen und Firmengründung haben.

Dieses Gespür wurde im S-Forum bei der Verleihung des Deutschen Gründerpreises für Schüler gewürdigt.

Seit 1999 haben an dem Planspiel rund 70 000 Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland teilgenommen, in diesem Jahr gab es deutschlandweit 1000 teilnehmenden Teams. 24 davon aus der Städteregion Aachen, mit einer Rekordteilnahme dabei das Heilig-Geist-Gymnasium Würselen, das mit 16 Teams antrat und auch sehr erfolgreich abschneiden konnte. Zwei der zehn prämierten Teams dürfen auch nach Schloss Eller in Düsseldorf fahren, da sie sich unter den Top Ten aus dem Gebiet des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbands befinden.

Fünf Monate hatten die Teams Zeit, sich ein Produkt zu überlegen, eine Vermarktungsstrategie zu entwickeln und eine Finanzierung auf die Beine zu stellen. „Mir ist aufgefallen, dass fast alle Projekte das Leben der Menschen erleichtern wollen“, stellt Vojislav Miljanovic, Berater einer der Gruppen fest. „Vor allem auch für ältere Menschen sind viele Produkte dabei.“ Das ist wahr. Von den zehn Teams widmen sich fünf verschiedenen Möglichkeiten, wie man speziell älteren Menschen das Leben erleichtern kann, etwa mit Sehhilfen für den Monitor oder Hörgeräten, die einen an Termine erinnern. Auch das Gewinnerteam überzeugte mit einem Produkt für Hörgeschädigte: „2nd Sense“ haben die Jungen und Mädchen des Heilig-Geist-Gymnasiums ihr fiktionales Unternehmen getauft. Das Produkt ist ähnlich einer Smartwatch gestaltet und soll – so die Vorstellung – Menschen ohne Gehör durch Licht- und Vibrationssignale auf Ereignisse im Haus hinweisen, etwa ein Türklingeln oder auch das Piepen des Backofens. Eine weitere Feuerprobe dürfen die Gewinner auch noch im Krönungssaal bestehen, wo sie ebenfalls am Donnerstag ihr Projekt vor Wirtschaftsvertretern und Unternehmern aus Aachen vorstellen dürfen.

Die nächste Spielrunde beginnt im Januar 2016, alle weiterführenden Schulen der Städteregion sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen und Gründer von Morgen zu werden.

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