Aachen - Großfeuer zerstört Möbellager und Fitnessstudio

Großfeuer zerstört Möbellager und Fitnessstudio

Von: red
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feuer poco
Lichterloh in Flammen: Das Möbellager und das angrenzende Fitnessstudio fielen den Flammen zum Opfer. Foto: Ralf Roeger
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Lichterloh in Flammen: Das Möbellager und das angrenzende Fitnessstudio fielen den Flammen zum Opfer. Foto: Ralf Roeger
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Eine riesige, dichte Rauchwolke zog in den frühen Morgenstunden über den Stadtteil Haaren. Foto: Marion Wingen

Aachen. Im Gewerbegebiet an der Gut-Dämme-Straße sind am Montag das Lager des Möbel-Discounters „Poco“ und das „Selection“-Fitnessstudio komplett abgebrannt. Die Feuerwehr sprach von dem größten Einsatz der letzten dreißig Jahre.

Die Schadenshöhe geht laut Feuerwehr in die Millionen. Verletzt wurde durch das Großfeuer offenbar niemand, wie die Feuerwehr mitteilte. Noch am Mittag war das Feuer immer wieder aufgelodert. Rund zwölf Stunden nach Einsatzbeginn -das Feuer war um 3.19 Uhr gemeldet worden - waren noch etwa 30 Feuerwehrleute im Einsatz.  Zeitweise waren über 150 Feuerwehrleute mit Löscharbeiten beschäftigt. In der Nacht zu Dienstag sollte eine sogenannte Brandsicherungswache dafür sorgen, dass Glutnester nicht wieder aufflammen.

Die Rauchsäule war am Montagmorgen weithin sichtbar. Die Luftmessungen sollen jedoch keine Hinweise auf eine Gesundheitsgefahr ergeben haben. Weil es allerdings auch in entfernter gelegenen Stadtteilen starke Geruchsbelästigungen gegeben hat, wurden die Menschen aufgefordert, Türen und Fenster zu schließen.

Rundherum um den Einsatzort gibt es großräumige Straßensperrungen - der Prager Ring ist ab sofort wieder in beide Richtungen befahrbar.  Die Gut-Dämme-Straße vom Prager Ring aus ist auch weiterhin gesperrt.

Möglicherweise ist das Feuer Teil eines Kriminalfalls. Bereits am 22. Mai brannte eine „Poco“-Filiale in Köln-Porz. Danach war nach Informationen der Kölner Medien ein Erpresserschreiben bei der Firma eingegangen. Es soll ein Millionenbetrag gefordert worden sein.  „Wir prüfen, ob ein strafrechtlich relevanter Hintergrund vorliegt“, sagte der Aachener Staatsanwalt Jost Schützeberg. „Aus ermittlungstaktischen Gründen“ wollte er sich nicht weiter äußern.

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