Großfeuer am WZL: Polizei stellt Ermittlungen ein

Von: hau
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In der Nacht auf den 5. Februar 2016 war eine Maschinenhalle des WZL ausgebrannt und teilweise eingestürzt. Foto: Archiv/Steindl

Aachen. Die Aachener Polizei hat ihre Ermittlungen zur Brandursache beim Werkzeugmaschinenlabor (WZL) der RWTH eingestellt. In der Nacht auf den 5. Februar 2016 war eine Maschinenhalle des WZL ausgebrannt und teilweise eingestürzt, dabei war ein Sachschaden von rund 100 Millionen Euro entstanden.

Wegen der schneller Ausbreitung der Flammen hatte es von Anfang an Gerüchte gegeben, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein könnte. Diese haben sich jedoch nicht bestätigt, sind allerdings auch nicht eindeutig widerlegt worden.

Ein von den Brandermittlern beauftragter Sachverständiger sei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Grad der Zerstörung des Gebäudes so groß gewesen sei, dass nicht zu bestimmen sei, ob Brandstiftung oder ein technischer Defekt die Ursache gewesen ist.

Polizeisprecherin Petra Wienen: „Wir haben bisher keinen Hinweis erhalten, dass es sich um eine Einwirkung von außen handelte.“ Die Akten seien inzwischen zur weiteren Bearbeitung an die Staatsanwaltschaft abgegeben worden.

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