Großer Ärger auf Burg Eulenstein

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Das kleine Gespenst: Die Premiere des Aachner Heimattheaters im Eurogress wurde begeistert aufgenommen. Zwei weitere Vorstellungen gibt es am 2. und am 9. Dezember. Foto: Andreas Schmitter
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Das kleine Gespenst: Die Premiere im Eurogress wurde begeistert aufgenommen. Foto: Schmitter

Aachen. Auf Burg Eulenstein gibt es gewaltigen Ärger. Schuld daran sind die jungen Geisterfledermäuse, die sich einen ziemlichen Spaß daraus machen, die Nachtgespenster bereits eine Stunde vor Mitternacht zu wecken. Nur ein Gespenst freut sich über die nächtliche Ruhestörung.

 „Dann kann ich schon einmal darüber nachdenken, was wäre, wenn endlich mein größter Wunsch in Erfüllung gehen würde“, sagt das kleine Gespenst.

Die Geschichte um ebenjenes kleine Gespenst bringt das Aachener Heimattheater in diesem Jahr als Weihnachtsmärchen im Eurogress auf die Bühne. Frei nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Otfried Preußler hat Spielleiter Bernd Dreyer ein Bühnenstück geschrieben, das kleinen und großen Märchenfreunden einen geheimnisvollen Nachmittag beschert.

Um diese Welt der Gespenster, Tiere und Kleinstadtbewohner Realität werden zu lassen, proben seit September rund 30 Darsteller. Darunter auch einige Kinder und Jugendliche, die im Weihnachtsmärchen zum ersten Mal Bühnenluft schnuppern. „Wir legen großen Wert darauf, die Jugend zu fördern“, sagt Erika Schroeder, 2. Vereinsvorsitzende. Damit legen wir einerseits den Grundstein für ein stetes Vereinswachstum und führen die Kinder andererseits an die Kultur heran“.

Imposanter Lautstärkepegel

Davon, dass sich sich das Proben gelohnt hat, konnten sich die Zuschauer jetzt bei der Premiere überzeugen. Bei den Kleinen kam das Stück dem Lautstärkepegel nach zu urteilen jedenfalls super an. So wurden die Kinder in das ganze Stück miteinbezogen, so dass auch bei den jüngsten Zuschauern keine Langeweile aufkam.

Besonders bemerkenswert ist auch das aufwendig gestaltete Bühnenbild, das sich während der zweistündigen Aufführung mit Pause insgesamt sieben Mal ändert. Das mit liebevollen Details gestaltete Bühnenbild kommt auch bei den Kleinen an. „Mir hat besonders das tolle Schloss und das Gespenst gefallen“, sagt der siebenjährige Jonah.

Restkarten bestellen

Wer noch Karten für eine der Aufführungen (2. und 9. Dezember, 15 Uhr, Eurogress) ergattern will, der sollte sich beeilen. Für die Aufführung am 9. Dezember sind nur noch Restkarten übrig. Karten-Onlinereservierung ist im Internet unter der Adresse: www.aachener-heimattheater.de möglich.

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