Große Vorfreude auf „Rund um Dom und Rathaus“

Von: Bertram Binz
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Der Radklassiker lockt wieder in die Altstadt. Zum 40. Mal verspricht das Rennen über das Kopfsteinpflaster jede Menge Spannung. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Es geht wieder rund: Am Abend des 1. August startet das traditionsreiche Radrennen „Rund um Dom und Rathaus“ durch die Innenstadt. Zum 40. Mal gehen die Starter jetzt schon auf die Jagd nach Zeit und Platzierung.

Gefürchtet bei Fahrern und umso beliebter bei den Zuschauern ist wie immer der hohe Kopfsteinpflasteranteil von beinahe 95 Prozent der Strecke. Hier ist Anstrengung programmiert. Auf dem Kopfsteinpflaster ist es den Fahrern nicht einmal bergab möglich, zu entspannen, da sie kontinuierlich in die Pedale treten müssen.

Die Strecke ist circa 900 Meter lang und verläuft rund um Dom, Rathaus und Büchel. An den Start gehen dieses Jahr wieder Semiprofis und die Elite der Amateurklassen. Für den Präsidenten des Veranstalters, Guido Diefenthal, ist es wie immer eine große Herausforderung: „Wir haben immer mehr Auflagen zu erfüllen, haben aber Absprachen mit dem Ordnungsamt getroffen. Dieses Jahr erwarten wir wieder um die 6000 Zuschauer“, sagt er.

Bei dem Radrennen sind traditionell zahlreiche Helfer von Feuerwehr, Polizei, Maltesern und auch vom RC Zugvogel dabei. Sie helfen beim Auf- und Abbau, der Nummernausgabe und bei der Regelung des Fußgängerverkehrs. Es sind wieder einige Übergänge über die Strecke geplant, auch deshalb bittet Diefenthal die Passanten, den Anweisungen der Kadetten Folge zu leisten, denn die Fahrer haben beim Rennen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h.

Die Fahrer umrunden die Strecke während des Hauptrennens 80 Mal. Außerdem gibt es noch das Vorrennen mit 45 Runden und eine Proberunde für die Fahrer, um die Strecke kennenzulernen. Bei dieser fahren auch einige Kinder aus der Jugend des RC Zugvogel mit, um schon einmal Rennatmosphäre schnuppern zu können. Diefenthal und der Vorstand des Hauptsponsors, der Aachener Bank, Jens Ulrich Meyer, sind sich einig, dass es bei dem Rennen natürlich auch um die Jugendförderung geht und man vor allem junge Menschen für den Radsport begeistern will.

„Außerdem wollen wir die Vielfalt der Aachener Sportkultur zeigen. Aachen ist Fußball, Aachen ist Reitsport, aber eben auch noch mehr“, sagt Meyer, der am Samstag den Startschuss abfeuern wird. Positiv sei auch, dass die Fahrer bei Materialschäden keinen Rundenverlust hinnehmen müssten. „Wenn etwas nicht stimmt, fahren die Teilnehmer zum Materialstand und können sich in der nächsten Runde wieder dort einreihen, wo sie aufgehört haben. Dabei gibt es aber keinen Rundenverlust“, sagt Diefenthal.

Auch das gute Fahrerfeld macht das Rennen für Zuschauer sicher attraktiv, denn es sind nur Lizenzfahrer zugelassen. Schon am Donnerstag werden extra für das Event erste Parkverbotsschilder aufgehängt, das Hauptrennen startet dann am Samstagabend gegen 19 Uhr. Um sich einen guten Platz zu sichern sollten Zuschauer aber eventuell schon gegen 17.30 Uhr am Ort des Geschehens erscheinen. Eingeschränkter Verkehr am Tag des Radrennens

Der Verein bittet die Anwohner, an diesem Tag ab 15 Uhr die Straßen und Gehwege entlang der Strecke von Fahrzeugen und Hindernissen freizuhalten.

Streckenverlauf ist: Markt – Jakobstraße – Klostergasse – Fischmarkt – Schmiedstraße – Münsterplatz – Ursulinenstraße – Buchkremerstraße – Büchel – Markt.

Das Parkhaus Büchel ist von der Peterstraße und über die Fußgängerzone Büchel erreichbar. Der Taxistand am Markt wird zur Ecke Judengasse/Jakobstraße verlegt.

Die Stadt Aachen hat die Absperrung der Rennstrecke genehmigt. Der RC Zugvogel bittet die Anwohner und Gäste der Stadt um Verständnis und Unterstützung, damit Aachens großes Traditionsrennen auch in diesem Jahr gelingen kann.

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