Großartige Geschichten über die Natur im Ludwig Forum

Von: Tim Habicht
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Lange Nacht der Geschichten im Ludwif Forum: Die Cherokee-Indianerin Gayle Ross nahm die Zuhörer mit auf eine spannende Erzählreise. Insgesamt wurden zehn Geschichten rund um das Thema Natur vorgetragen. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Im Foyer des Ludwig Forums an der Jülicher Straße warten die Besucherinnen und Besucher gespannt. Plötzlich ertönen Klänge einer Trompete und Klarinette. Die beiden Musiker laufen spielend langsam voran. Das Publikum folgt wie verzaubert und begibt sich auf eine ungewisse Reise, eine Reise durch die Natur. Denn die lange Nacht der Geschichten im Rahmen des 17. internationalen Erzählfestivals hatte in diesem Jahr selbige als Thema.

„Und weil Natur Bewegung ist und niemals stillsteht, bewegen wir uns auch durch die Räume“, beschreibt Regina Sommer, die das Erzählfestival organisiert. Insgesamt drei Stationen gibt es an dem Abend. „Dabei müssen sich die Besucherinnen und Besucher immer wieder auf neue Situationen einlassen. Außerdem wissen sie nie, was als nächstes kommt und wohin die Reise geht“, so Sommer weiter. Denn ausschließlich die beiden Musiker bestimmen den Weg zur nächsten Station in den Museumshallen.

Dass die lange Nacht der Geschichten unter dem Motto Natur ausgerechnet im Ludwig Forum stattfindet, ist kein Zufall. Denn gemeinsam mit der Musik und den Geschichten bildet die Umgebung eine Symbiose. Schließlich lauschen alle Besucher den Geschichten umgeben von Gemälden, Objekten und Skulpturen von Nancy Graves. Bei allen Erzählerinnen und Erzähler aus der ganzen Welt, passt die Umgebung vorzüglich „Insgesamt passiert hier in dieser tollen Umgebung einfach mehr, als nur Geschichten zu hören“, sagt Sommer.

Das abwechslungsreiche Programm wusste zu begeistern. Es gab zwar auch Musik und Exponate zu sehen, aber natürlich standen dann doch die erzählten Geschichten im Mittelpunkt. Und unterschiedlicher und abwechslungsreicher hätten sie nicht sein können. Mit Gayle Ross gab etwa eine Cherokee-Indianerin eine Geschichte preis. „Ich habe sie 1996 kennengelernt und seitdem nicht mehr gesehen. Auf ihre Geschichte freue ich mich ebenso sehr wie über die von Heidi Dahlsveen“, so Sommer, denn: „Die norwegischen Geschichten sind ganz anders als unsere Geschichten. Das liegt natürlich daran, dass der Kontakt zur Natur in Norwegen ein ganz anderer ist.“

Insgesamt freuten sich Sommer und alle anderen Besucherinnen und Besucher aber natürlich auf alle Geschichten – und das zurecht. Denn die lange Nacht der Geschichten im LuFo ging durch großartige Erzählerinnen und Erzähler dann doch viel zu schnell vorbei.

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