Aachen - Großalarm: Tiefgarage der AM-Großbaustelle brennt

Großalarm: Tiefgarage der AM-Großbaustelle brennt

Von: Stephan Mohne und Robert Esser
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Feuer AM Bild
Großalarm bei der Aachener Feuerwehr: Ein Brand in der Tiefgarage des Neubaus der Aachen-Münchener Versicherungen hat am Mittwochabend sämtliche verfügbaren Einsatzkräfte der Wehr in Atem gehalten. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Großalarm auf der Großbaustelle der Aachen-Münchener Versicherung: Nach starker Rauchentwicklung hatten Anwohner am Mittwochabend um 21.35 Uhr die Feuerwehr alarmiert.

Zwei Löschzüge der Aachener Berufsfeuerwehr und zwei Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr - von den Wachen Nord und Haaren - eilten umgehend zu einem der größten Baustellenkomplexe Aachens. Schnell erkannten die Rettungskräfte vor Ort, dass der Ursprung der beängstigenden Rauchentwicklung in den Kelleretagen zu suchen war.

Einsatz unter Atemschutz

Vier Löschtrupps unter Atemschutz bekämpften nach einer kurzen Lage-Einschätzung sofort das Feuer, das offenbar in der Tiefgarage ausgebrochen war. Diese musste aufgebrochen werden. Gegen 22.20 Uhr hieß es: „Feuer schwarz” - also: Feuer aus.

Zuvor hatten die Einsatzkräfte nicht nur mehrere Löschzüge, sondern auch Rettungswagen mobilisiert. Die Polizei sicherte den Gefahrenbereich großräumig ab. Das Großaufgebot an Einsatzkräften war bis zum späten Abend rund um die Baustelle an der Borngasse und Franzstraße über mehrere Stunden im Einsatz. Personen sind durch den Brand und dessen Folgen nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr nicht zu Schaden gekommen. „Es gab glücklicherweise keine Verletzte”, ließ die Feuerwache wissen.

Allerdings zog der dichte Rauch offenbar bis in die oberen Geschosse der Millionenbaustelle. Alle Räume wurden durchsucht. Wie hoch der Schaden ist, der durch die massive Rauchentwicklung und die erforderlichen Löschmaßnahmen angerichtet wurde, konnte bis Redaktionsschluss weder von der Feuerwehr noch von der Polizei beziffert werden. Auch die Ursache des Feuers konnte von der zum Brandherd georderten Sachverständigen am Abend noch nicht ermittelt werden.

Brandermittler waren allerdings vor Ort. Nun soll auch geprüft werden, ob benachbarte Gebäude - zum Beispiel das Kino Cinekarree am ehemaligen Posthof oder nebenan das alte Umspannwerk der Stawag - in Mitleidenschaft gezogen worden sein könnten.
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